Weltkrebstag

Krebswachstum beobachten mit ZEISS Mikroskopen

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‘Wir können. Ich kann.’ Der Weltkrebstag am 4. Februar 2018 möchte darauf aufmerksam machen, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, Krebs zu vermeiden und die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf Patienten und ihr Umfeld zu reduzieren.

Seit mehr als 170 Jahren trägt ZEISS zum technologischen Fortschritt bei

In der Krebsforschung nutzen Wissenschaftler ZEISS Mikroskope, um zu verstehen, wie sich gesunde Zellen von Krebszellen unterscheiden. Lebendzell-Imaging an Zell- oder Tiermodellen hilft dabei, die dynamischen Prozesse im Zellzyklus zu beobachten. Durch Autofluoreszenz oder Fluoreszenzmarkierungen unterscheiden Forscher Tumorzellen von gesundem Gewebe. Diese Grundlagenforschung bildet die Basis für die Entwicklung neuer Diagnose-, Behandlungs- und Heilungsverfahren.

Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg forschen Wissenschaftler in über 70 Abteilungen, Forschungsgruppen und klinischen Kooperationseinheiten. Eine große Anzahl klassischer vollautomatisierter Weitfeld- und konfokaler Laser-Scanning-Mikroskope sowie bildgebender Systeme für Slide-Scanning und Hochdurchsatz-Lebendzellmikroskopie von ZEISS unterstützen die Wissenschaftler bei der Bearbeitung ihren wissenschaftlichen Fragestellungen.
Associate Prof. Jun Zhan untersucht in Prof. Hongquan Zhangs Team am Peking University Health Science Center die molekularen Mechanismen der Metastasenbildung. Mit Laser-Scanning-Mikroskopen von ZEISS beobachtet sie Krebszellen in Tiermodellen und Patientenproben, um den Einfluss von Proteinen auf zellulärer Ebene auf die Krebsprogression zu verstehen.

Nobelpreise für bahnbrechende Forschung

Sir Paul M. Nurse, Leland H. Hartwell und Timothy Hunt erhielten 2001 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Ihre grundlegenden Entdeckungen zur Kontrolle des Zellzyklus haben großen Einfluss auf alle Aspekte des Zellwachstums. Defekte in der Zellzykluskontrolle können zu den Chromosomenveränderungen führen, die in Krebszellen beobachtet werden. Dies kann langfristig neue Möglichkeiten der Krebsbehandlung eröffnen. Harald zur Hausen erhielt 2008 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er erkannte, dass Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektionen ausgelöst wird. Seine Forschung hat es ermöglicht, einen Impfstoff gegen die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen zu entwickeln.

 

Auf dem Bild sind gefärbte Mikrogliazellen (verantwortlich für Hirntumore) zu sehen, behandelt mit experimentellen Medikamenten, die die Zellteilung bei Tumorzellen stoppen. Aufgenommen mit ZEISS Axio Observer.Z1, Plan Apo 63x; Färbung: Zellkern (blau), Aktin (rot), Microtubuli (grün)

Erfahren Sie auf dieser Seite mehr darüber – etwa, wie ZEISS in der Mikroskopie neue Wege für die Krebsforschung geebnet und in der Medizintechnik neue Möglichkeiten wie die fluoreszenzgestützte Tumorentfernung entwickelt hat

Tags: Elektronen- und Ionenmikroskopie, Konfokalmikroskopie, Lichtmikroskopie

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