Conservation

Besonderer Schutz nötig

Wiesenbrüter sind durch die Brut am Boden natürlichen Gefahren ausgeliefert. Allerdings ist ein zunehmender Mangel an Brutgebieten das wesentlich größere Problem dieser Vögel, wozu die Bekassine, der Kiebitz, der große Brachvogel und die Wiesenweihe zählen.

Diese Vogelarten benötigen perfekte Brutbedingungen, wie einen hohen Grundwasserspiegel und wenig Gehölze. Der Mensch und die Landwirtschaft sind dafür verantwortlich, dass dieser Lebensraum zunehmend verdrängt wird.

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Vogelbeobachtung in der steinigen Wüste im Süden Israels

Die Wüste Israels mit ihren weiten Landschaften wirkt zunächst sehr karg und leer, doch wenn man sie verstehen lernt und ihre Regeln befolgt, offenbart sich ihre ganze Vielfalt. Dabei kommen insbesondere Vogelbeobachter auf ihre Kosten.

Ihnen begegnen viele außergewöhnliche und geheimnisvolle Tierarten. Dabei können sie beobachten, dass jede Vogelart seinen eigenen Ritualen folgt. Noam Weiss gibt uns einen Einblick in einen ganz besonderen Lebensraum für Vögel.

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Ein Stück unberührter Naturlandschaft

Koji Nagano ist leidenschaftlicher Vogelbeobachter und Fotograf. Seit seiner ersten Reise nach Hokkaidos vor 30 Jahren, kehrt er immer wieder in diese Region zurück. Die Naturlandschaft zählt zu den wichtigsten Vogelbeobachtungsgebieten Japans.

Hokkaidos ist bekannt für eine große Vielfalt an unterschiedlichen natürlichen Lebensräumen. Sowohl im Sommer als auch im Winter kommen Vogelbeobachter auf ihre Kosten.

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Über die Rettung des Scheeleopards und des Spitzmaulnashorns

ZEISS macht es sich seit Jahren zur Aufgabe, dem Bereich Tier- und Umweltschutz seinen Dienst zu erweisen. Zur Rettung des Schneeleoparden, die am meisten vom Aussterben bedrohte Großkatze der Erde, spendete das ZEISS Team deshalb Spektive und Fernrohre an den Conservation-Verantwortlichen Herrn Norbu und sein Team im Kaalifa Camp zur Beobachtung der Tiere.

Zudem wird der jährlich stattfindende “Rhino Conservation Award”, der sich mit dem Schutz des südafrikanischen Spitzmaulnashorns befasst und den entsprechenden Einsatz von Personen und Organisationen würdigt, seit 2015 von ZEISS gefördert. Die Bemühungen bleiben nicht ohne Erfolg, so konnte zum Beispiel 2018 ein Rückgang der Nashornwilderei von 25 Prozent verzeichnet werden.

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Vor dem Aussterben gerettet

Einer der weltweit seltensten, auffälligsten und geselligsten Vogelarten, der Waldrapp, war über 400 Jahre in Mitteleuropa ausgestorben. Intensive Maßnahmen seitens BirdLife International und anderer Naturschützer zeigen erste Erfolge bei den wildlebenden Vögeln in Marokko.

ZEISS unterstützt gemeinsam mit der Stiftung von Prinz Albert II von Monaco die BirdLife-Aktivitäten. Erfahren Sie mehr über die beeindruckende Geschichte des Waldrapps und die Naturschutzprojekte, welche das Ziel verfolgen, diese Vogelart auch in Europa wiederanzusiedeln.

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Wie Vogelschutz in der Agrarlandschaft gelingen kann

Zum Schutz von bedrohten Vogelarten kann die wissenschaftliche Forschung oftmals einen wertvollen Beitrag leisten. Besonders auf Ackerlandschaften sind die Bedingungen zum Erhalt der Artenvielfalt erschwert.

Ausgestattet mit ZEISS Produkten untersucht ein Team der Universität Tübingen die Bedürfnisse von Grauammern in der Brutzeit. Gemeinsam mit Landwirten und Naturschutzbehörden werden so geeignete Fördermaßnahmen entwickelt.

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Schutz der Waldrappe in Marokko

Der Waldrapp (Geronticus eremita) ist eine vom Aussterben bedrohte Ibis-Art. Bis in das 17. Jahrhundert hinein war diese Vogelart auch in Mitteleuropa weit verbreitet. Heute liegt das letzte Zufluchtsgebiet der Waldrappe in Marokko.

Zusammen mit BirdLife International und der Prince Albert II Foundation unterstützt ZEISS den Erhalt des Bestands und der wenigen verbliebenen Brutplätze im Souss Massa Nationalpark südlich der Hafenstadt Agadir an der Atlantikküste.

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Im Fokus: Zwei erfolgreiche Mitmachaktionen

Mit der Unterzeichnung der Verträge durch die stellvertretende NABU-Bundesgeschäftsführerin Angelika Richter und dem Leiter des Unternehmensbereichs Consumer Optics bei der Carl Zeiss AG Jörg Schmitz am 9.10.2017 in Wetzlar startet der NABU die längerfristig angelegte Zusammenarbeit mit Carl Zeiss Sports Optics.

Unterstützt werden die beiden NABU Mitmachaktionen Stunde der Gartenvögel und Stunde der Wintervögel. Ziel der Partnerschaft ist es, gemeinsam Impulse für die Schönheit der Natur und Vogelbeobachtungsthemen zu geben. Deshalb unterstützt ZEISS außerdem Videoreihen zu Vogelbeobachtungsthemen.

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Der Namensgeber für unser neues Spektiv

In der griechischen Mythologie war die Harpyie eine Mischung aus Greifvogel und Frau, sie stand meist für das Böse, insbesondere die Habsucht. Sie verkörperte die Sturmwinde, war also schnell wie der Wind und damit unverwundbar.

Im Auftrag von Zeus tötete sie Menschen oder holte ihre Seelen. Selbst in Astrid Lindgrens Kinderbuch „Ronja Räubertochter“ sind die Grausedruden, die Ronja und ihrem Freund Birk so zusetzen, in der Tradition der Harpyien dargestellt.

Was macht diesen Vogel aus, der nach diesen furchteinflößenden Fabelwesen benannt ist? Abgesehen davon, dass er einer der größten Greifvögel der Welt ist, kann man die Harpyie wohl als den stärksten Greifvogel überhaupt ansehen. Die Flügelspannweite der Harpyie beträgt bis zu zwei Meter und die Weibchen, die schwerer als die Männchen sind, können bis zu neun Kilo wiegen. Es gibt ohnehin wenige Fotos der Vogelart, jedoch sieht man auf vielen bekannten Fotos eine Beute in den beeindruckenden, kräftigen Krallen. Die Hinterkralle einer Harpyie wird bis zu sieben Zentimeter lang.

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