10 Tipps & Tricks für Wintersportler

Die Lieblingssaison aller Wintersportler ist im vollen Gange.
Wir haben die 10 wichtigsten Tipps & Tricks für alle Skibegeisterten zusammengefasst.
-
Gute Vorbereitung ist die halbe Miete
Gutes Skifahren beginnt nicht erst mit dem ersten Schnee. Bereits die Lagerung der Ski sowie Skischuhe ist wichtig. Sind alle Schnallen an den Schuhen zu? Die Ski trocken und gut gelagert? Vor Beginn der Saison sollten die Kanten geschliffen, und die Ski gewachselt werden. Fragen Sie doch mal in dem Sportgeschäft Ihres Vertrauens nach einem Skiservice!
-
Niemals auf das Aufwärmen vergessen
Wenn es dann auf die Piste geht, sollte man vorab die Muskeln wärmen und den Kreislauf in Schwung bringen. Zum Beispiel durch das sogenannte "Wedelhüpfen" - mit geschlossenen Beinen über den Skistock, der am Boden liegt, hüpfen oder klassische Kniebeugen.
-
Gewöhnen an das Gerät
Wenn Sie längere Zeit nicht mehr Ski gefahren sind, sollten Sie langsam starten. Das heißt vielleicht zuerst lieber auf der Märchenwiese ein paar Schwünge machen und sich erst danach wieder auf die schwarzen und roten Pisten wagen.
-
Balance finden
Jetzt ist es wichtig, die Mittellage zu finden, eine bewegungsbreite Beugestellung der wichtigsten Gelenke beim Skifahren. Sprung-, Knie-, Hüftgelenke sowie Wirbelsäule sind leicht gebeugt. Der Oberkörper passt sich durch Vorlage der Hangneigung an. Nicht vergessen: der Außenski ist immer der Chef!
-
Hände nach vorne
Skistöcke werden oft etwas vernachlässigt - man hat sie halt dabei. Geben Sie ihren Skistöcken beim Skifahren den Platz, den sie verdienen. Also Hände nach vorne! Optimal für den Schwung ist es, die Hände für den Stockeinsatz ca. 10 cm vor der Hüfte zu positionieren und dynamisch in den Schwung mit einzubauen. Eine Armhaltung vor dem Körper mit den Skistöcken als zusätzliche Balancierhilfe erleichtert das halten des Gleichgewichts.
-
Ab in den Tiefschnee
Tiefschneefahren ist nur für erfahrene Skifahrer mit professioneller Lawinenausrüstung geeignet. Und auch dann gilt: Vorsicht! Wenn Sie das Gebiet nicht kennen sollten Sie nur präparierte Pisten nutzen.
Was ist so besonders am Fahrgefühl im Tiefschnee? Man scheint im Schnee zu schweben, und das macht es zu einem einzigartigen Erlebnis. Besonders wichtig dabei ist der Gleichgewichtssinn. Fühlen, die Körperlage reflektieren und durch Körperverlagerung ein Umfallen vermeiden. -
Schwarze Piste
Schwarze Pisten zeichnet das starkes Gefälle, aber auch wechselnde Untergrundbeschaffenheit, Engstellen, Buckeln und Eisplatten. Um auch solche Pisten sicher zu meiden ist am besten, den Schwung von leicht nach schwer zu koordinieren. Wichtig ist auch die Tempokontrolle - nur wer seinen Schwung im Griff hat kann auch dem Kinderskikurs ohne Sturz ausweichen. Wenn Sie eine solche Piste mehrfach befahren werden Sie schnell merken, dass es Ihnen immer leichter fällt.
-
Willkommen Sonnenschein
Bei sonnigem Wetter schmilzt der Schnee am Nachmittag und die Schneedecke wir sehr feucht. Es kann zur Bildung von Häufchen kommen, was starke Konzentration und mehr Krafteinsatz bedeutet. Zudem kann es vermehrt zu Stürzen kommen wodurch das Verletzungsrisiko steigt. Frühaufsteher haben daher einen großen Vorteil.
-
Gute Pflege
Nach dem Ski-Spaß darf nicht auf die Pflege der Ski vergessen werden. Zuerst den Ski, und besonders die Kanten, trocken wischen. Ansonsten können die Kanten zu rosten beginnen. Zusätzlich kann man die Kanten mit einem Schleifgummi wieder schelifen und den Belag der Ski frisch wachsen.
-
Regeneration
Nach einem spannenden und sportlichen Tag an der frischen Luft darf auch nicht auf Regeneration vergessen werden. Eine heiße Dusche, ein Aufenthalt im Whirlpool, Saunagänge, und ausreichend Flüssigkeit braucht Ihr Körper nach einem anstrengenden Tag im Schnee. Immerhin verbrennt man bei einer Stunde Skifahren bis zu 450 Kalorien.