Auf der jagd

Eine Reise zur Jagd nach Auerhähnen in den fernen Norden Skandinaviens wird zu einem Selbstfindungstrip für den ZEISS-Jagdbotschafter David Carsten Pedersen.

"Es war sehr gut, mit dir zu jagen.“ Diese Aussage kam von einem der besten Jäger, den ich je getroffen habe. Dieser Mann war Tommy Holmberg, der legendäre Jagdführer aus dem schwedischen Lappland, der es einmal mit einem menschenfressenden Bären aufgenommen hatte. Wir hatten es uns beide neben einem kleinen Holzofen gemütlich gemacht und waren müde nach einigen harten und erfolgreichen Tagen Elchjagd. In den paar Tagen gemeinsamen Jagens waren wir gute Freunde geworden und sein Lob bedeutete mir viel mehr als ihm meiner Meinung nach bewusst war. "Aber du musst im Winter zurückkommen für die Auerhahnjagd. Das ist wirklich etwas Besonderes. Da lernst du tatsächlich die Seele des schwedischen Lapplands kennen.“ Im Wissen, dass ich den nächsten Tag zurück nach Hause kehren musste, war ich sehr begeistert von der Idee zukünftiger Abenteuer.

„Es ist allerdings keine leichte Jagd.“ Er sagte dies im speziellen Dialekt Nordschwedens. „Du jagst auf hölzernen Ski. Du schießt sehr weit. Und es kann wirklich kalt werden.“ Er sagte dies mit der gleichen Selbstverständlichkeit in seiner Stimme, mit der er auch über alles andere sprach. In Lappland verschwenden die Leute keine unnötigen Wörter. Wenn Tommy also sagte, dass es eine gute Jagd war, dann war es auch so. Und natürlich sagte ich ihm, dass ich zurückkehren würde. Zu diesem Zeitpunkt hätte Tommy mir vorschlagen können in eine Bärenhöhle zu kriechen und eine schlafende Bärin zu umarmen und ich hätte es ohne Zögern getan. Ich konnte nur noch daran denken, an diesem Ort über dem nördlichen Polarkreis zurückzukehren und den königlichen Waldvogel zu jagen: Der schwedische Auerhahn.

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Liebevoll blicke ich meinen Vater an. Wie die Zeit vergeht. Es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass er versucht hat, mir sein Wissen über die Natur und Jagd weiterzugeben. Nun pirschen wir gemeinsam durchs Revier.

Es sind mehr als 20 Jahre vergangen, seit ich das erste Mal zur Jagd mitdurfte. Sicherlich habe ich meinem Vater einiges vertrieben, weil ich nicht stillsitzen konnte oder einfach auf dem Hochsitz eingeschlafen bin. Doch diese Zeit ist unbezahlbar.

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Wenn sie nicht gerade in der Uni sitzt, vergrämt Sandra Jung mit ihren Bussarden Tauben, Kaninchen und Krähen, überrascht Hochzeitspaare mit gefiederten Liebesboten oder waidwerkt auf Reh- oder Schwarzwild.

Wir haben die 25-Jährige in ihrer Heimat besucht.

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Wie der Förster Johann Jacobsen den Fährten seines Vaters folgt.

Meine Laufbahn als Jäger begann bereits, als ich drei Jahre alt war. Da ging ich mit meinem Vater auf Entenjagd. Mit etwa sechs Jahren begleitete ich meinen Vater auch auf der Rehbock-Jagd.

Beim langen Ansitz schlief ich dann meist auf einem alten Kartoffelsack. Etwa zehn Jahre später erlegte ich dann selbst zum ersten Mal Beute.

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Mit dem Victory SF auf Bockjagd – ein Bericht von Anna Lena Kaufmann

Im Mai gibt die Natur für mich ihr schönstes Stück. Auf wundersame Weise vereinen sich die verschiedenen Klänge über den ganzen Tag zu einem vielstimmigen Orchester, bei dem man den Dirigenten vergebens sucht.

Am Morgen eine Overtüre aus dem Singsang der Amsel, später der Ruf des Kuckucks im Wald und das Brummen der Bienen über dem satten Gelb des Rapses. Gegen Abend haben dann die Grillen noch einmal ihren großen Auftritt.

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Einzigartige Naturerfahrungen im Herzen der USA

Bei mir gab es keine typische jagdliche Familientradition und ich wurde auch nicht bereits als Kind zur Jagd erzogen. Ich hatte einfach ein paar Freunde, die mich zu Farmen in der Region mitnahmen. Und dort ging es eben auf die Jagd.

Nach der ersten Beute hatte mich das Jagdfieber gepackt. Dann erst versteht man andere Jäger. Mit der Zeit wuchs meine jagdliche Leidenschaft. Vor allem aber wollte ich so oft wie möglich draußen in der Natur sein.

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Jagd als Lebensgefühl

Mein Vater ist zwar Jäger, aber als Kind habe ich ihn nicht beim Jagen begleitet. Meine Leidenschaft dazu entdeckte ich erst nach der Highschool, als ich mit dem Reisen begann und mich in die Schönheit und Artenvielfalt der Natur verliebte.

In Süd-Kalifornien, wo ich meine Kindheit verbrachte, gehört die Jagd nicht zu den etablierten Freizeitbeschäftigungen und auch meine Freunde brachten wenig Verständnis für das Hobby meines Vaters auf.

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Interview mit Fotograf und Filmer Jeff Simpson

Der US-Amerikaner Jeff Simpson (39) vereint als Fotograf, Filmer und Jäger Job und Leidenschaft mit seinem Blick

für einzigartige Momente in der Wildnis.

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