Jagen weltweit

Eine Reise zur Jagd nach Auerhähnen in den fernen Norden Skandinaviens wird zu einem Selbstfindungstrip für den ZEISS-Jagdbotschafter David Carsten Pedersen.

"Es war sehr gut, mit dir zu jagen.“ Diese Aussage kam von einem der besten Jäger, den ich je getroffen habe. Dieser Mann war Tommy Holmberg, der legendäre Jagdführer aus dem schwedischen Lappland, der es einmal mit einem menschenfressenden Bären aufgenommen hatte. Wir hatten es uns beide neben einem kleinen Holzofen gemütlich gemacht und waren müde nach einigen harten und erfolgreichen Tagen Elchjagd. In den paar Tagen gemeinsamen Jagens waren wir gute Freunde geworden und sein Lob bedeutete mir viel mehr als ihm meiner Meinung nach bewusst war. "Aber du musst im Winter zurückkommen für die Auerhahnjagd. Das ist wirklich etwas Besonderes. Da lernst du tatsächlich die Seele des schwedischen Lapplands kennen.“ Im Wissen, dass ich den nächsten Tag zurück nach Hause kehren musste, war ich sehr begeistert von der Idee zukünftiger Abenteuer.

„Es ist allerdings keine leichte Jagd.“ Er sagte dies im speziellen Dialekt Nordschwedens. „Du jagst auf hölzernen Ski. Du schießt sehr weit. Und es kann wirklich kalt werden.“ Er sagte dies mit der gleichen Selbstverständlichkeit in seiner Stimme, mit der er auch über alles andere sprach. In Lappland verschwenden die Leute keine unnötigen Wörter. Wenn Tommy also sagte, dass es eine gute Jagd war, dann war es auch so. Und natürlich sagte ich ihm, dass ich zurückkehren würde. Zu diesem Zeitpunkt hätte Tommy mir vorschlagen können in eine Bärenhöhle zu kriechen und eine schlafende Bärin zu umarmen und ich hätte es ohne Zögern getan. Ich konnte nur noch daran denken, an diesem Ort über dem nördlichen Polarkreis zurückzukehren und den königlichen Waldvogel zu jagen: Der schwedische Auerhahn.

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Wie der Förster Johann Jacobsen den Fährten seines Vaters folgt.

Meine Laufbahn als Jäger begann bereits, als ich drei Jahre alt war. Da ging ich mit meinem Vater auf Entenjagd. Mit etwa sechs Jahren begleitete ich meinen Vater auch auf der Rehbock-Jagd.

Beim langen Ansitz schlief ich dann meist auf einem alten Kartoffelsack. Etwa zehn Jahre später erlegte ich dann selbst zum ersten Mal Beute.

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Einzigartige Naturerfahrungen im Herzen der USA

Bei mir gab es keine typische jagdliche Familientradition und ich wurde auch nicht bereits als Kind zur Jagd erzogen. Ich hatte einfach ein paar Freunde, die mich zu Farmen in der Region mitnahmen. Und dort ging es eben auf die Jagd.

Nach der ersten Beute hatte mich das Jagdfieber gepackt. Dann erst versteht man andere Jäger. Mit der Zeit wuchs meine jagdliche Leidenschaft. Vor allem aber wollte ich so oft wie möglich draußen in der Natur sein.

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Jagd als Lebensgefühl

Mein Vater ist zwar Jäger, aber als Kind habe ich ihn nicht beim Jagen begleitet. Meine Leidenschaft dazu entdeckte ich erst nach der Highschool, als ich mit dem Reisen begann und mich in die Schönheit und Artenvielfalt der Natur verliebte.

In Süd-Kalifornien, wo ich meine Kindheit verbrachte, gehört die Jagd nicht zu den etablierten Freizeitbeschäftigungen und auch meine Freunde brachten wenig Verständnis für das Hobby meines Vaters auf.

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Eindrücke von David Carsten Pedersen

Die Arbeit mit dem frei laufenden, lautgebenden Hund auf Elche ist eine ebenso einzigartige wie alte Jagdform. Normalerweise umkreist der Hund den Jäger großräumig,

um eine gute Fährte zu finden und ihr dann zu folgen. Er bellt nur, wenn der Elch steht, und hält dabei immer genügend Abstand.

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Hochgebirgsjagd in Neuseeland.

In Neuseeland gibt es sagenhafte Landschaften und eine atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt. Doch in diesem Land muss man nicht auf die Alpen verzichten. Unsere

kleine Jagdhütte thront über dem Fluss Rangitata, der sich in Richtung Pazifik schlängelt. Sie ist ein wenig in die Jahre gekommen und keine für Touristen errichtete Lodge.

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