Über die Rettung des Scheeleopards und des Spitzmaulnashorns

Nachhaltigkeit ist bei ZEISS fest verankert. Dazu gehört auch Engagement für Natur- und Artenschutz.

In Zusammenarbeit mit Fachverbänden unterstützt das Unternehmen viele Naturschutzaktivitäten, Bildungsprogramme für Kinder und Erwachsene sowie Forschungsprogramme zum Schutz gefährdeter Tierarten.

So setzt sich ZEISS sich unter anderem für die Rettung des Schneeleoparden im Himalaya ein. Der Irbis, dessen wissenschaftlicher Name Panthera uncia lautet, lebt in den Bergketten Zentral- und Südasiens und ist die am stärksten bedrohte Großkatze der Welt.

Kontinuierliche Abholzung und Wilderei haben zu einem dramatischen Rückgang der Population geführt.

In der indischen Himalaya-Region gibt es derzeit weniger als 500 wilde Exemplare.

Das ZEISS Team unter der Leitung von Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Vorstands (CEO & Präsident) der ZEISS Gruppe, besuchte im Juli dieses Jahres die Himalaya-Region Leh und spendete Spektive und Ferngläser an den Conservation-Verantwortlichen Herrn Norbu und sein Team im Kaalifa Camp, einem Lager zum Aufspüren von Schneeleoparden, damit Touristen diese wunderbaren Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können und die „Spotter“ von dieser Ausrüstung leben können.

Mehr zum Schneeleopard erfahren sie in dem Video von National Geographic Wild (nur engl.):

Die südafrikanische Population des Schwarzen Nashorns, auch Spitzmaulnashorn genannt, ist vom Aussterben bedroht.

Ein weiteres Projekt widmet sich dem Nashornschutz. Um auf die Erhaltung dieser schönen Kreaturen und den engagierten Einsatz verschiedener Personen und Organisationen hinzuweisen, wurde im Jahr 2011 der jährliche „Rhino Conservation Award“ von Dr. Larry Hansen und Miss Xiaoyang Yu ins Leben gerufen. ZEISS fördert seit 2015 diese international hoch angesehene Auszeichnung.

Die diesjährige Preisverleihung fand am 21. Juli 2019 im Montecasino in Johannesburg statt. Zu den Finalisten des Preises kamen hochrangige Würdenträger wie der Schirmherr Seine Königliche Hoheit Prinz Albert II. von Monaco, südafrikanische Regierungsvertreter, ausländische Diplomaten, Medien, Sponsoren und andere bedeutende NGOs, die sich für den Nashornschutz einsetzen.

„Sie wissen, wie sehr mir Ihr Projekt am Herzen liegt, vor allem aber, wie sehr ich die Menschen, die heute Abend geehrt werden, und natürlich alle Ranger, die wahren Helden der biologischen Vielfalt, bewundere“, ließ Prinz Albert II. von Monaco in seiner Rede verlauten.

Trotz des anhaltenden Angriffs auf die Nashornpopulationen in ganz Afrika haben die Erhaltungsbemühungen einige Erfolge gebracht: Die nationalen Wildereizahlen in Südafrika zeigten im Jahr 2018 einen Rückgang der Nashornwilderei um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Andrew Campbell, dem Chief Executive Officer der Game Rangers Association of Africa (GRAA), hat sich die Anzahl der weißen Nashörner seit Anfang der neunziger Jahre fast verdreifacht und die der schwarzen Nashörner in Afrika fast verdoppelt.

Mehr Informationen