{"id":2870,"date":"2025-08-21T06:50:26","date_gmt":"2025-08-21T06:50:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/?p=2870"},"modified":"2025-08-21T06:50:28","modified_gmt":"2025-08-21T06:50:28","slug":"gelbschnabeltaucher-als-langzeitgast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/gelbschnabeltaucher-als-langzeitgast\/","title":{"rendered":"Gelbschnabeltaucher als Langzeitgast"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn immer seltene, f\u00fcr die betreffende Region ungew\u00f6hnliche Vogelarten entdeckt werden, ist die Begeisterung der Vogelbeobachter und Ornithologen gro\u00df. Wird das Ereignis \u00fcber die inzwischen etablierten Kommunikationsnetzwerke auf breiter Ebene kommuniziert, findet sich schnell eine Schar passionierter Birdwatcher ein, die den Vogel gerne sehen und auf ihrer \u201eLifeliste\u201c oder \u201eJahresliste\u201c eintragen wollen. Daf\u00fcr werden regelm\u00e4\u00dfig auch Fahrten \u00fcber mehrere hundert Kilometer zur\u00fcckgelegt und auch schon mal ein ganzes Land durchquert. Vielfach geht es heute aber auch um die Vervollst\u00e4ndigung der eigenen Fotosammlung, was eine noch gr\u00f6\u00dfere Herausforderung darstellt, denn gute Fotos gelingen selten aus gro\u00dfer Distanz und erfordern Zeit und M\u00fche. So sind seltene V\u00f6gel oft der Anlass f\u00fcr ein Treffen vieler Interessierter aus nah und fern, wobei immer auch der rege Erfahrungsaustausch und die soziale Kontaktpflege eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"774\" height=\"527\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-1-klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2871\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-1-klein.jpg 774w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-1-klein-600x409.jpg 600w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-1-klein-768x523.jpg 768w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-1-klein-640x436.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup><em>\u00c4u\u00dferlich zeigte sich der im ersten Lebensjahr stehende Gelbschnabeltaucher zun\u00e4chst unversehrt, und auch das Verhalten erschien bei kurzzeitiger Betrachtung keinesfalls ungew\u00f6hnlich.<\/em><\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein solches Beispiel war die \u00fcberraschende Entdeckung eines Gelbschnabeltauchers am 13. Januar 2024 auf dem Thalinger Stausee, 13 km s\u00fcd\u00f6stlich von Linz in Ober\u00f6sterreich, unmittelbar an der Grenze zu Nieder\u00f6sterreich. Abgesehen vom Aufenthalt des normalerweise auf dem Atlantik entlang der norwegischen, schottischen und irischen K\u00fcste \u00fcberwinternden Vogels an sich, war die Verweildauer im mitteleurop\u00e4ischen Binnenland von mindestens 45 Tagen doch au\u00dfergew\u00f6hnlich lang, denn der Vogel hielt sich bis zum 26. M\u00e4rz in einem doch sehr eng begrenzten Gebiet auf. Das neu erschienene Buch von Ernst Albegger \u201eSeltene Vogelarten in \u00d6sterreich\u201c verweist auf bisher nur neun Nachweise zwischen 1840 und 2014 mit einer Aufenthaltsdauer von wenigen Tagen bis zu 2 Wochen. In nur einem Fall verweilte ein ebenfalls juveniler Gelbschnabeltaucher sogar 4 Wochen. W\u00e4hrend Gelbschnabeltaucher im Binnenland meist nur verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzzeitig gastieren, halten sich Eistaucher hier oft \u00fcber Monate, nicht selten einen ganzen Winter lang auf und bleiben teilweise sogar bis in den folgenden Sommer hinein, wie das an gro\u00dfen Seen, beispielsweise dem Bodensee, in den letzten Jahren der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls geh\u00f6rt der im vergangenen Winter am Thalinger Stausee entdeckte Gelbschnabeltaucher zu den am besten dokumentierten Exemplaren, da er aus verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringer Distanz beobachtet und fotografiert werden konnte, wobei sich die Frage aufdr\u00e4ngt, was den Vogel wohl zu einem so langen Aufenthalt in einem artspezifisch doch recht au\u00dfergew\u00f6hnlich kleinen Gebiet bewogen haben mag. Denn der Vogel zeigte regelm\u00e4\u00dfig auff\u00e4llige Verhaltensweisen, wie scheinbare, mehr oder weniger lang anhaltende \u201ew\u00fcrgeartige\u201c Bewegungen bei sowohl gerader, aber auch senkrecht noch oben gehaltenem Kopf wie das in den Abbildungen 4 und 5 zu sehen ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"861\" height=\"574\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-2-klein-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2874\" srcset=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-2-klein-1.jpg 861w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-2-klein-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-2-klein-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-2-klein-1-640x427.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2875\" srcset=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1-640x427.jpg 640w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-3-klein-1.jpg 1288w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:13px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><sup>Mit hochaufl\u00f6sender Optik war zeitweise eine aus dem Schnabel ragende d\u00fcnne Schnur erkennbar, die wie hier aus dem Schnabel herausragte, meist aber innerhalb des Schnabels liegend nicht sichtbar war<\/sup><\/em><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:13px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><sup>Die in seltenen F\u00e4llen geradlinig nach unten ragende Schnur l\u00e4sst eine f\u00fcr Angelschn\u00fcre typische Spannung erkennen. Solche Schn\u00fcre werden oft zum Angeln kleiner K\u00f6derfische verwendet, weshalb die Haken relativ klein sind und deshalb nicht zum schnellen Tod gr\u00f6\u00dferer V\u00f6gel f\u00fchren.<\/sup><\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u00c4u\u00dfere Verletzungen waren auf den ersten Blick mit einem Standardspektiv nicht zu erkennen (Abb. 1). In den Folgetagen wurde deshalb ein Zeiss Harpia Hochleistungsspektiv mit einem Morpheus 4,5 mm Okular eingesetzt, welches 116fache Vergr\u00f6\u00dferung bei exzellenter Sch\u00e4rfeleistung liefert, um die Schnabel- und Rachenregion genauer betrachten zu k\u00f6nnen. Hierbei fiel schlie\u00dflich auf, dass keineswegs st\u00e4ndig, aber immer wieder sichtbar eine feine Schnur rechtsseitig aus dem Schnabelspalt herausragte, welche an der &nbsp;rechten Unterschnabelh\u00e4lfte angelegt war (Abb. 2), gelegentlich aber auch nach unten ragte und unterhalb des Schnabels bei sehr hoher Vergr\u00f6\u00dferung erkennbar war. Die Geradlinigkeit der am Unterschnabel au\u00dfen anliegenden, insbesondere aber zeitweilig nach unten abstehenden Schnur (Abb. 3) zeigt deren f\u00fcr Angelschn\u00fcre sehr typische Spannung, was die Vermutung untermauert, dass der Vogel wahrscheinlich einen kleineren Angelhaken oder Blinker verschluckt hatte, welcher dem Vogel nicht unerhebliche Schmerzen bereitet haben d\u00fcrfte und sein \u00dcberleben lang- bis mittelfristig doch sehr in Frage stellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"526\" height=\"351\" data-id=\"2888\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-4-klein-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2888\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"723\" height=\"482\" data-id=\"2889\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-5-klein-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2889\" srcset=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-5-klein-1.jpg 723w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-5-klein-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-5-klein-1-640x427.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 723px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><sup>Regelm\u00e4\u00dfig zeigte der Taucher untypisch lang und intensiv anhaltende \u201ew\u00fcrgeartige Bewegungen\u201c, was auf ein Problem im oberen Verdauungstrakt hindeutet.<\/sup><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend wurden die im Stausee oft erbeuteten Signalkrebse von diesem Gelbschnabeltaucher sehr lange und intensiv von Extremit\u00e4ten befreit, was bei Eistauchern beider Arten zwar ein v\u00f6llig normales Verhalten darstellt, in seiner Bearbeitungsdauer aber doch auff\u00e4llig lang erschien. Schon bei mittelgro\u00dfen Exemplaren wurde oft auch das R\u00fcckenschild vor dem Verschlucken entfernt (Abb. 6). Gr\u00f6\u00dfere Signalkrebse konnten mehrmals offensichtlich nicht verschluckt werden und sind wieder freigelassen worden. Auch bei gr\u00f6\u00dferen Fischen hatte der Vogel M\u00fche, diese hinunterzuw\u00fcrgen. So wurde mehrmals beobachtet, wie Fische von gut doppelter Schnabell\u00e4nge, die f\u00fcr Eis- und Gelbschnabeltaucher normalerweise kein Problem darstellen, erst nach fast einer halben Stunde unter Anstrengung hinuntergew\u00fcrgt werden konnten. All dies deutet darauf hin, dass der Vogel unter einer Komplikation im oberen Verdauungstrakt zu leiden hatte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen irreparabel festsitzenden Angelhaken zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Angelhaken sind leider so verschlei\u00dffest, dass sie innerhalb eines Vogellebens nicht einmal ansatzweise verrotten, womit der seltene Taucher keinerlei Chance hat, langfristig zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2887\" srcset=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1-640x427.jpg 640w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/sports-optics\/birding\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/08\/Abb.-6-klein-1.jpg 1535w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 770px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em><sup>Signalkrebse mittlerer Gr\u00f6\u00dfe wurden meist erst nach Entfernung der Extremit\u00e4ten und wie hier auch des gro\u00dfen R\u00fcckenschildes verschluckt.<\/sup><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dass sich Eistaucher f\u00fcr Angelblinker und K\u00f6der interessieren, wurde schon mehrfach beobachtet. Ein solcher wurde vor wenigen Jahren am Rhein bei Plobsheim schon einem Eistaucher zum Verh\u00e4ngnis, der elend daran zu Grunde ging.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang erw\u00e4hnenswert ist auch der Aufenthalt eines diesj\u00e4hrigen Gelbschnabeltauchers in Deutschland am Diemelsee vom 13. bis 28. Dezember 2016, welcher am Hals eine deutliche Verletzung zeigte, welche dem Aussehen nach durch ein Fischnetz bzw. eines damit verbundenen Seils entstanden sein k\u00f6nnte. So hatte der von vielen Birdwatchern gefeierte Aufenthalt des gr\u00f6\u00dften Seetauchers am Thalinger Stausee einen wohl eher traurigen Hintergrund. Jedenfalls spricht vieles daf\u00fcr, dass auch dieser Vogel ein Opfer menschlicher Zivilisation geworden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:67px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn immer seltene, f\u00fcr die betreffende Region ungew\u00f6hnliche Vogelarten entdeckt werden, ist die Begeisterung der Vogelbeobachter und Ornithologen gro\u00df. Wird das Ereignis \u00fcber die inzwischen etablierten Kommunikationsnetzwerke auf breiter Ebene kommuniziert, findet sich schnell eine Schar passionierter Birdwatcher ein, die den Vogel gerne sehen und auf ihrer \u201eLifeliste\u201c oder \u201eJahresliste\u201c eintragen wollen. 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