{"id":350,"date":"2018-06-07T11:45:00","date_gmt":"2018-06-07T11:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/?p=350"},"modified":"2020-06-08T11:24:01","modified_gmt":"2020-06-08T11:24:01","slug":"design-prinzipien-reloaded","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/design-prinzipien-reloaded\/","title":{"rendered":"Design-Prinzipien Reloaded: 13 wichtige Usability-Prinzipien"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor l\u00e4ngerer Zeit habe ich in einem Blogartikel unsere Design Prinzipien vorgestellt, nach welchen wir bei der Saxonia Systems (seit 03\/2020 ZEISS Digital Innovation) nutzerfreundliche Software konzipieren und entwickeln. Im Rahmen der Entstehung unseres Custom Usability Index, mit dem der Erreichungsgrad der Usability eines Softwareprojekts gemessen werden kann, haben wir im Usability-Team diese Prinzipien noch einmal genau unter die Lupe genommen und auf 13 Oberkategorien erweitert, welche jeweils mehrere Usability-Aspekte umfassen. In diesem Artikel werden diese Kategorien und Aspekte genauer erl\u00e4utert und durch Beispiele veranschaulicht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Effektivit\u00e4t: Das Ziel erreichen. (Prinzip 1)<\/h2>\n\n\n\n<p>Die erste und somit wichtigste Regel ist die Einhaltung von Effektivit\u00e4t. Eine Anwendung soll dem Nutzer eine effektive Arbeitsweise erm\u00f6glichen, indem eine geeignete Funktionalit\u00e4t zur Erledigung seiner Aufgabe zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Der Nutzer wird nicht mit Informationen und Funktionen belastet, die f\u00fcr seinen Anwendungsfall unn\u00f6tig sind. Entsprechend sollten Dialoge nur relevante oder h\u00e4ufiger ben\u00f6tigte Informationen enthalten. Jede zus\u00e4tzliche Information lenkt den Nutzer von den wichtigen Inhalten ab, und es besteht die Gefahr einer Reduktion der relativen Sichtbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gilt daher die zentrale Frage zu beantworten: Was ist wirklich die Aufgabe, die unterst\u00fctzt werden soll? Eine gr\u00fcndliche Analyse der Arbeitsabl\u00e4ufe und deren Verst\u00e4ndnis ist der Schl\u00fcssel, um die Aufgaben und Ziele der Nutzer zu verstehen und die Effektivit\u00e4t ihrer Umsetzung beurteilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"414\" height=\"70\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/201806_usability_uhrzeit.png\" alt=\"Uhr mit unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen\" class=\"wp-image-352\"\/><figcaption><em>Abbildung 1: Wie viel Information ist notwendig, um die Uhrzeit anzuzeigen?<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Effizienz: Schnell zum Ziel kommen. (Prinzip 2)<\/h2>\n\n\n\n<p>Ebenfalls besondere Beachtung verdient die Optimierung von Effizienz. Dem Nutzer soll es erm\u00f6glicht werden, eine Aufgabe in minimaler Zeit zu erledigen. Zugleich ben\u00f6tigt die Anwendung nur minimale Zeit zur Reaktion und zur Ausf\u00fchrung einer Aktion. Dieses Prinzip bezieht sich also auf die Arbeitsgeschwindigkeit von Nutzer und System. Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass der Nutzer nicht effizient arbeiten kann, sind beispielsweise f\u00fcr ihren Zweck unpassend eingesetzte Interface-Widgets, fehlende Default-Werte, unzutreffende Suchergebnisse und hochaufl\u00f6sende Bilder, welche eine schnelle Internetverbindung voraussetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinweise auf eine geringe System-Effizienz sind hingegen verz\u00f6gerte Reaktionen auf Eingaben in Form von \u201eruckelnden\u201c Mauszeigern, langsamen Interface-Widgets und fehlendem Feedback.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steuerbarkeit: Der Nutzer hat die Macht! (Prinzip 3)<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Nutzer hat, unter Beachtung seiner Berechtigungen im System, die Kontrolle \u00fcber alle Aktionen. Er kann Vorg\u00e4nge abbrechen, pausieren und zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt fortsetzen. Er hat die M\u00f6glichkeit, eine Aktion r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen und ggf. einen neuen Anlauf zu starten, falls das Ergebnis nicht zufriedenstellend war. F\u00fcr die Steuerung der Anwendung hat der Nutzer weiterhin die M\u00f6glichkeit, entsprechend seinen pers\u00f6nlichen Anforderungen zur Maus alternative Eingabeger\u00e4te wie Tastatur, Screenreader und Braillezeile zu nutzen.<br>Werden diese Punkte nicht eingehalten, f\u00fchrt das zu einer gesteigerten Frustration des Nutzers.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Individualisierbarkeit: Alles passt zum Nutzer. (Prinzip 4)<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Anwendung soll flexibel genug sein, um verschiedene Herangehensweisen zur Erledigung einer Aufgabe zu unterst\u00fctzen. Der Nutzer kann das System zudem an seine Vorerfahrungen, Kultur und Bed\u00fcrfnisse anpassen, z.B. durch \u00c4nderung der Schriftgr\u00f6\u00dfe, \u00c4nderung von Default-Einstellungen und die Festlegung eigener Shortcuts. Ein gutes Beispiel f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung von Individualisierbarkeit ist das Online-Portal <a href=\"http:\/\/www.elster.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.elster.de\/<\/a>, \u00fcber das man Steuererkl\u00e4rungen webbasiert erfassen und abgeben kann. Nach dem Login wird der Nutzer gefragt, welcher Benutzergruppe er angeh\u00f6rt, um die Anwendung anschlie\u00dfend auf dessen Bed\u00fcrfnisse anzupassen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"311\" src=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/201806_usability_elster-600x311.jpg\" alt=\"ELSTER Online Web-Oberfl\u00e4che\" class=\"wp-image-353\" srcset=\"https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/201806_usability_elster-600x311.jpg 600w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/201806_usability_elster-768x398.jpg 768w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/201806_usability_elster-640x332.jpg 640w, https:\/\/blogs.zeiss.com\/digital-innovation\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/201806_usability_elster.jpg 944w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 600px\" \/><figcaption><em>Abbildung 2: Individualisierbarkeit bei ELSTER Online<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konsistenz: Alles passt zusammen. (Prinzip 5)<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Bedienung der Anwendung soll in jedem Aspekt den Erwartungen des Nutzers entsprechen und allgemeine Konventionen (Plattformen, Styleguides etc.) befolgen. Einen Beitrag dazu leistet die einheitliche Verwendung von Begriffen, Icons und Layouts innerhalb der Anwendung und zwischen Produkt-Familien. Auch Prozessstrukturen folgen einem einheitlichen Prinzip. Durch die Einhaltung von Konsistenz kann vom Nutzer ein einmal erlerntes Verhaltensmuster wiederverwendet werden. Zum Beispiel wei\u00df (und erwartet) der Nutzer im Verlauf der Benutzung der Anwendung(en), dass sich der Button zum Schlie\u00dfen eines Dialogfensters immer oben rechts in der Ecke befindet. Wechselt er jedoch auf das Betriebssystem Mac OS X, muss er sich g\u00e4nzlich neu eingew\u00f6hnen. Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass sich eine Anwendung nicht erwartungskonform und konsistent verh\u00e4lt, sind \u00fcberraschte bis verwirrte Nutzer und z.B. die Verwendung verschiedener Begriffe f\u00fcr ein und dieselbe Funktion.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Design und Layout: Auf den ersten Blick verst\u00e4ndlich. (Prinzip 6)<\/h2>\n\n\n\n<p>Dieses Prinzip umfasst alle Aspekte der visuellen Gestaltung einer Anwendung. Demnach sollen die Art der Gruppierung und Anordnung der GUI-Elemente sowie der bewusste Einsatz von Farbe den Nutzer bei der Erkennung von Zusammenh\u00e4ngen unterst\u00fctzen. Informationen und Komponenten werden dem Nutzer generell so pr\u00e4sentiert, dass er sie wahrnehmen und Textinhalte gut lesen kann. Gegenanzeigen hierf\u00fcr sind z.B. unklare Zuordnungen von Labels zu Datenfeldern, winzige Schriftarten und ein schwacher Farbkontrast zwischen Vorder- und Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sprache: Die Sprache des Nutzers sprechen. (Prinzip 7)<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Anwendung sollte grunds\u00e4tzlich die Sprache des Nutzers widerspiegeln und dessen Denkweise entsprechen. Textelemente sollten daher eindeutig formuliert sein und einen f\u00fcr die Zielgruppe verst\u00e4ndlichen Wortschatz gebrauchen. Dennoch werden Dinge oft systemtechnisch formuliert statt in der Sprache der Anwender. \u201eBestes\u201c Beispiel daf\u00fcr sind Fehlermeldungen mit einem Detailgrad, in dem sie zwar f\u00fcr den Systementwickler von Wert sind, dem Nutzer aber nicht weiterhelfen. Um dies zu vermeiden, sollte der fachliche Sprachschatz der Endnutzer genau analysiert werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sichtbarkeit: Der Nutzer erkennt seine M\u00f6glichkeiten. (Prinzip 8)<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit der Nutzer seine Aufgabe erledigen kann und nicht die Orientierung verliert, muss er jederzeit wissen, wo in der Anwendung er sich befindet und welche Aktionen wie ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Auch wei\u00df er jederzeit, in welchem Status sich das System gerade befindet. Das Hauptmen\u00fc sollte dem Nutzer daher dessen aktuelle Position anzeigen und bspw. \u00fcber eine Breadcrumb-Navigation den Weg dorthin nachvollziehbar machen. Relevante Objekte, Funktionen und Optionen sollten sichtbar sein und den Nutzer das Gesuchte direkt finden lassen. Er soll beurteilen k\u00f6nnen, welche Folgen eine Aktion haben wird.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Feedback: Der Nutzer erf\u00e4hrt, was los ist. (Prinzip 9)<\/h2>\n\n\n\n<p>Das System sollte jederzeit auf Eingaben des Nutzers reagieren und ihn aktiv \u00fcber Ereignisse informieren. Bei einem aufgetretenen Fehler sollte eine entsprechende Meldung dem Nutzer die Ursache des Fehlers aufzeigen und ihm, sofern m\u00f6glich, einen L\u00f6sungsvorschlag unterbreiten. Weist die Anwendung in Sachen Feedback Defizite vor, ist dies beispielsweise bei einer komplexeren Operation an einem fehlenden Spinner-Icon ersichtlich und Nutzer-Eingaben werden gef\u00fchlt vom System ignoriert. Der Nutzer nimmt wahr, dass die Anwendung \u201eh\u00e4ngt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lernf\u00f6rderlichkeit: Leicht zu lernen. (Prinzip 10)<\/h2>\n\n\n\n<p>Das System sollte den Nutzer beim Kennenlernen der Benutzungsoberfl\u00e4che unterst\u00fctzen und ihn zum Ausprobieren von ihm unbekannten Funktionen ermutigen, ohne dass dies negative Auswirkungen f\u00fcr den Nutzer mit sich bringt. Vor allem in der ersten Phase der Benutzung sollte der Nutzer bei komplizierten Aktionen unterst\u00fctzt und so m\u00f6gliche Fehlschritte eingeschr\u00e4nkt werden. Hier helfen kurze Tutorials und beschreibende Texte. Eine M\u00f6glichkeit zum experimentellen Lernen bietet weiterhin ein Probemodus, d.h. ein gesonderter Testbereich in der Anwendung, in dem alle Funktionen ohne Konsequenzen ausprobiert werden k\u00f6nnen. Durch den Probemodus wird der Nutzer am System geschult und lernt den Umgang mit dem System, ohne einen Prozess vollst\u00e4ndig durchf\u00fchren zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hilfe und Dokumentation: Hilfe, die hilft. (Prinzip 11)<\/h2>\n\n\n\n<p>Hilfesysteme sollen leicht auffindbar bzw. m\u00f6glichst in die Interaktion eingebettet sein. Zu eingebetteten Hilfen z\u00e4hlen Tooltipps, Platzhalter, kurze Hilfetexte und Assistenten. Ist dies nicht hinreichend, sollte die Wahl auf kontextuelle Hilfen wie einem Hilfe-Panel, Einstiegsseiten und Suchfunktion fallen. Zu beachten ist, dass die Hilfesysteme dem Nutzer nur dann eine Unterst\u00fctzung sind, wenn sie sich auf die Aufgabe des Nutzers beziehen und konkret auszuf\u00fchrende Schritte zur L\u00f6sung des Problems auflisten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fehlertoleranz: Nutzerfehler verzeihen und vermeiden. (Prinzip 12)<\/h2>\n\n\n\n<p>Das System sollte von vornherein so gestaltet sein, dass der Nutzer aktiv vor Fehlern bewahrt wird, beispielsweise indem unzul\u00e4ssige Funktionen deaktiviert werden und die Einschr\u00e4nkung zus\u00e4tzlich begr\u00fcndet wird. Passiert es doch einmal, sollten fehlerhafte Eingaben oder Aktionen vom System erkannt werden. Im Falle von Eindeutigkeit behebt das System den Fehler dann, wenn m\u00f6glich, selbstst\u00e4ndig. Gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten, werden alternative Korrekturvorschl\u00e4ge aufgezeigt. Niemals hingegen darf der Fehler zum Datenverlust oder gar Systemabsturz f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nutzungsgef\u00fchl (UX): Die Software f\u00fchlt sich gut an. (Prinzip 13)<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Aspekt, den wir bisher nicht ber\u00fccksichtigt haben, ist die User Experience (abgek\u00fcrzt UX). Das sogenannte Nutzungsgef\u00fchl resultiert aus dem Gesamterlebnis des Nutzers mit der Anwendung und setzt sich zusammen aus der tats\u00e4chlichen Nutzung, der Erwartung des Nutzers und der Vorerfahrung mit anderen Systemen. Die Anwendung vermittelt dem Nutzer ein Gef\u00fchl von Sicherheit und Zuverl\u00e4ssigkeit, macht Spa\u00df und ist zweckdienlich. Das System begeistert den Nutzer, indem bestimmte Erwartungen nicht nur befriedigt, sondern auch \u00fcbertroffen werden. Prinzip 13 wird also zum Gro\u00dfteil dadurch erf\u00fcllt, dass die zuvor genannten Prinzipien eingehalten werden. Eine langsame, inkonsistente Anwendung mit vielen Fehlermeldungen und Abst\u00fcrzen wird hingegen nicht zur Zufriedenheit des Nutzers beitragen. Entsprechend sollte sich die Software immer auf dem aktuellen Stand der Technik befinden und aktuelle Steuerparadigmen unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschluss<\/h2>\n\n\n\n<p>In diesem Blogbeitrag wurden 13 wichtige Prinzipien zur Erreichung einer nutzerfreundlichen, zufriedenstellenden Software vorgestellt. Zu beachten ist dabei, dass es keine einzig wahre, benutzungsfreundliche L\u00f6sung gibt. Wie gut eine Anwendung bedienbar ist, h\u00e4ngt immer von dem konkreten Anwendungsfall und der Nutzergruppe ab. Es ist daher zu empfehlen, die Bed\u00fcrfnisse der Nutzer genau zu analysieren und sie durch Nutzertests einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>J. Nielsen\u2018s 10 Usability Heuristiken (<a href=\"http:\/\/www.nngroup.com\/articles\/ten-usability-heuristics\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Web<\/a>)<\/li><li>B. Shneiderman: 8 Golden Rules of Interface Design, In: \u201eDesigning the User Interface: Strategies for Effective Human-Computer Interaction\u201c (<a href=\"http:\/\/faculty.washington.edu\/jtenenbg\/courses\/360\/f04\/sessions\/schneidermanGoldenRules.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Web<\/a>)<\/li><li>DIN-Norm EN ISO 9241-110: Grunds\u00e4tze der Dialoggestaltung (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/EN_ISO_9241\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Web<\/a>)<\/li><li>B. Tognazzini, Principles of Interaction Design (<a href=\"http:\/\/asktog.com\/atc\/principles-of-interaction-design\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Web<\/a>)<\/li><li>J. Johnson, GUI Bloopers 2.0: Common User Interface Design Don\u2018ts and DOs, 2007<\/li><li>D. Norman, The Design of Everyday Things: Revised and Expanded Edition, 2013<\/li><li>Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (<a href=\"http:\/\/www.barrierefreies-webdesign.de\/wcag2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Web<\/a>)<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel werden Kategorien und Aspekte wichtiger Usability Design Prinzipien genauer erl\u00e4utert und durch Beispiele veranschaulicht.<\/p>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":1096,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[157,176,177,79,126,148,150],"topics":[],"class_list":["post-350","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-usability","tag-ux","tag-gui","tag-nutzerfreundlichkeit","tag-user-centered-design","tag-usability","tag-user-centered-design-2","tag-user-experience"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.0 - 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