„Worauf es ankommt? In der gesamten Region die richtigen Talente an Bord zu haben.“

Erfahrungsberichte

 

Greg Smith ist seit 25 Jahren bei ZEISS. Mit uns sprach er über seinen Weg vom frisch gebackenen Buchhalter bis hin zu seiner jetzigen Funktion als Finanzchef bei ZEISS in Südostasien. Was es für ihn bedeutet, seine Heimat Australien zu verlassen, um sich in Singapur größeren Herausforderungen zu stellen und warum er seine Entscheidung bis heute nicht einen Tag bereut hat, erfahren Sie hier.

Greg, was hat Sie ursprünglich bewogen, bei ZEISS einzusteigen und wie hat sich das Unternehmen aus Ihrer Sicht in all den Jahren verändert?

Ich bin bei ZEISS seit 1993. Angefangen habe ich ursprünglich in Australien. Zu jener Zeit ging es der Wirtschaft nicht sonderlich gut und die Unternehmen stellten fast niemanden ein. Daher war es Glück für mich, dass ich eine Juniorposition als Buchhalter bei ZEISS antreten konnte. Im Laufe der letzten 25 Jahre hatte ich verschiedene Positionen im Finanzbereich bei ZEISS inne – auch in unterschiedlichen Ländern. Für mich hat sich das Unternehmen ZEISS dabei in all den Jahren zu einem aufstrebenden Technologieführer entwickelt, der von einer deutschsprachigen Firma zu einem wirklich vielseitigen, globalen und dynamischen Unternehmen gewachsen ist.

 

Heute sind Sie Finanzchef bei ZEISS in Südostasien. Was zeichnet diese Position aus?

Als Finanzchef für Südostasien ist es meine Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer sicherzustellen, dass unsere kurz- und langfristigen Ziele erreicht werden. Wichtig dabei ist, gemeinsam mit den jeweiligen Bereichsleitern dafür nach Möglichkeiten Ausschau zu halten und gleichzeitig das Risiko für das Unternehmen zu minimieren. Als Finanzchef muss ich aber nicht nur „digital“ denken und sicherstellen, dass unsere Systeme und Prozesse effizient funktionieren. Auch leite ich regionale und kulturell vielfältige Teams. Mein Ziel: Dass diese unternehmerisch agieren und so eine hohe Ergebnisqualität erzielen.

Greg Smith, Finanzchef bei ZEISS in Südostasien

 

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer aktuellen Position?

Am besten an meiner Arbeit gefällt mir, dass ich für Menschen in der ganzen Region einen Mehrwert schaffen kann, zum Beispiel durch geschäftliche Transaktionen, durch eine persönliche Ebene bei Empfehlungen oder durch das Vorleben von Werten. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, das Wissen, das ich mir in meiner langjährigen Tätigkeit bei ZEISS angeeignet habe, weitergeben zu können.

 

Was sind die größten Herausforderungen, denen Sie sich heute als Finanzchef in Südostasien gegenübersehen und wie gehen Sie mit ihnen um?

Wenn man in Südostasien arbeitet, hat man es mitunter mit volatilen, das heißt sich ständig wechselnden Bedingungen und unstetem Wachstum zu tun, unter anderem aufgrund von Marktbedingungen, politischen Herausforderungen oder etwa Devisenkursen. So ist zum Beispiel Südostasien eine aus zehn Märkten bestehenden Region, von denen die Mehrheit zu den schnell wachsenden Märkten zählt. Die vielen Faktoren, die unsere Wachstumsstrategie beeinflussen, im Auge zu behalten, kann dabei herausfordernd sein. Worauf es aber ankommt? In der gesamten Region die richtigen Talente an Bord zu haben. Die Leute können entsprechend darauf vorbereitet werden, die lokalen Marktbedingungen im Blick zu behalten und zügig Marktinformationen einzuholen.

 

Was bedeutet für Sie Kundenorientierung?

Kundenerfolg entsteht nicht nur an vorderster Front. Auch das Backoffice spielt eine Schlüsselrolle, indem es reibungslose Prozesse sicherstellt. Funktioniert dies nicht, wirkt sich das letztendlich beim Kunden aus. Einmal verlorenes Kundenvertrauen ist nur schwer wiederzuerlangen. So hebt sich ZEISS von seinen Wettbewerbern nur mithilfe eines kompetenten Backoffice-Supportteams ab. Und das erreichen wir, wenn wir den Kundensupport und unsere Services kontinuierlich verbessern und zum Beispiel eine moderne IT-Infrastruktur und SAP ERP-Lösungen schaffen.

 

Nach 25 Jahren bei ZEISS, was ist Ihr persönlicher ZEISS Moment?

Der bedeutungsvollste Moment meiner Karriere war in der Tat, als ich 2010 nach Singapur wechselte und die Stelle des Finanzchefs Südostasien übernommen habe. Anfangs hätte ich nie damit gerechnet, im Ausland zu arbeiten. Mit meiner Familie nach Übersee zu gehen, um ein neues Leben außerhalb Australiens zu beginnen, war ein großer Karriereschritt, aber ein noch größeres Risiko. Besonders geholfen hat mir dabei die unternehmensweite Unterstützung meiner Seniorkollegen, ohne die dieser Wechsel nicht möglich gewesen wäre. Das war für mich eine große Anerkennung und Bestätigung.

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