„Mit meiner Abschlussarbeit kann ich meine eigenen Fußspuren bei ZEISS hinterlassen.“

Erfahrungsberichte

ZEISS war für Anna-Sophie als attraktiver Arbeitgeber in der Region schon immer ein Begriff. Nach ihrem Abitur studierte sie Wirtschaftsinformatik dual mit ZEISS und stieg dann Vollzeit im Bereich Informationstechnologie (IT) ein. Nach zwei Jahren Berufstätigkeit entschied sie sich, ihr Fachwissen im Bereich Big Data zu erweitern und wieder zu studieren. Für ihre Masterthesis im Bereich Data Science und Machine Learning kehrte sie zurück zu ZEISS. Im Interview beschreibt sie, warum ZEISS für sie ein toller Arbeitgeber ist, welche Persönlichkeiten zum Unternehmen passen und woran sie in ihrer Masterthesis arbeitet.

Anna-Sophie, warum hast Du dich bereits zum zweiten Mal für ZEISS als Arbeitgeber entschieden?
Dafür gibt es mehrere Gründe: ZEISS bietet aufgrund seiner Unternehmensgröße und globalen Ausrichtung viele Möglichkeiten, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln. Es macht mir Freude zum Erfolg von Technologien beizutragen und den Pioniergeist aus der Unternehmensgeschichte weiterleben zu lassen.

In Deiner Masterthesis vergleichst Du „Metriken zur Evaluation von Baum basierten Machine Learning Algorithmen in der kundenindividuellen Massenproduktion“. Klingt ziemlich kompliziert. Kannst Du uns in einfachen Worten erklären, was Du in deiner Masterarbeit herausfinden willst?
Grundsätzlich geht es beim Machine Learning darum, dass maschinelle Lernalgorithmen auf Basis vorhandener Datenbestände Muster erkennen und das Erlernte auf unbekannte Daten transferieren können. Das Ziel der Algorithmen ist es, die Daten intelligent miteinander zu verknüpfen, Zusammenhänge zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. Es wird also künstliches Wissen aus historischen Daten generiert. Konkret untersuche ich in meiner Masterthesis Daten aus der kundenindividuellen Massenproduktion von Brillengläsern und vergleiche die Vorhersagen der Algorithmen anhand geeigneter Metriken. Ich will herausfinden, ob das maschinelle Lernen für die Früherkennung von Qualitätsproblemen bei der Produktion von Brillengläsern eingesetzt werden kann.

Das klingt wirklich spannend. Machine Learning Algorithmen spielen aber in deiner Freizeit keine Rolle, oder?
*Lacht* Nein. In meiner Freizeit nutze ich jede freie Minute, um zu tanzen. Ich tanze bei der Urban Dance Crew KeraAmika in Aalen. Wir hatten auch schon Auftritte bei Jugend forscht und dem Aalener Jazzfestival. Beides Veranstaltungen, die ZEISS unterstützt.

Warum hast Du dich dafür entschieden Deine Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben?
Die Abschlussarbeit außerhalb der Hochschule zu schreiben, bietet viele Vorteile. Ich kann die im Studium erlernten Theorien in der Praxis gleich vertiefen und in aktuellen Aufgabenstellungen aus dem Unternehmenskontext umsetzen. Wenn die entwickelten Lösungen gut sind, werden sie womöglich auch umgesetzt. Solange man sich an wissenschaftliche Fragestellungen hält, kann man bei der Ausarbeitung seiner Kreativität freien Lauf lassen und eigene Ideen mit in das Ergebnis einfließen lassen. Mit meiner Abschlussarbeit kann ich also meine eigenen Fußspuren bei ZEISS hinterlassen, was mich natürlich auch stolz macht. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich nach meinem Studium ein besseres Gefühl dafür habe, mit welchen Themen ich mich im späteren Berufsleben auseinandersetzen möchte.

Was konntest du neben deiner fachlichen Erfahrung bisher bei ZEISS sonst noch mitnehmen?
Dadurch, dass ZEISS ein internationales Unternehmen ist, habe ich Kontakt zu den verschiedensten Menschen und Kulturen. Während meiner Zeit bei der IT hatten wir zum Beispiel eine Kollegin aus Indien. Heute sind wir Freunde und treffen uns gelegentlich, obwohl wir beide schon längst in anderen Bereichen arbeiten.

Für welche Persönlichkeiten ist ZEISS Deiner Meinung nach besonders interessant?
Ich glaube, für aufgeschlossene Charaktere, die sich gerne einbringen und weiterentwickeln möchten, ist ZEISS als Arbeitgeber besonders interessant. Da es im Unternehmen so viel Abwechslung gibt und so viele verschiedene Bereiche und Technologien, sind Offenheit und Ehrgeiz nur von Vorteil. Für eine Tätigkeit im Bereich der IT ist es wichtig, neugierig zu sein. Der Bereich entwickelt sich sehr schnell weiter und häufig gibt es technische Änderungen, über die man sich auf dem Laufenden halten sollte. Da ist dann eigenes Interesse und Engagement gefragt. Authentisch sein. Das hätte ich auch noch als Tipp. Denn man will ja als die Person akzeptiert werden, die man tatsächlich ist. Nur wenn man sich nicht verstellt, merkt man, ob ZEISS auf lange Sicht zu einem passt oder nicht.

Vielen Dank für das interessante Interview.

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