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Interview mit Sören Rust

Sören, wie bist Du zum Hobby der Natur- und Vogelbeobachtung gekommen?

Eine Naturverbundenheit liegt bei mir in der Familie. Dadurch dass meine beiden Eltern Biologen sind, war ich von klein auf an viel draußen und wuchs mit der Natur auf.

Das Interesse für Vögel kam dann mit der Zeit, als ich entdeckte, wie viele Vögel im eigenen Garten vorkommen und wie wenige davon ich vorher kannte. Einmal begonnen packte mich die Neugier und ich entdeckte immer mehr neue Arten in und um den Garten. Auf einem meiner Streifzüge traf ich dann einen anderen Vogelkundler, der wie ich auf der Jagd nach dem Eisvogel war. Von ihm erfuhr ich von der Carl Zeiss Vogelstation, dort wurde die Leidenschaft dann endgültig geweckt.

Welche Rolle spielt dabei die Carl Zeiss Vogelstation?

Die Carl Zeiss Vogelstation ist ein fantastischer Treffpunkt für Ornis in und um Hamburg. Durch ihre Lage in einem wichtigen Brut- und Rastgebiet vieler Vögel und die supergute optische Ausrüstung ist die Vogelstation optimal, um die Vögel aus nächster Nähe zu erleben. Ich wurde dort von den Ehrenamtlichen gleich mit offenen Armen aufgenommen und dazu ermutigt, selbst ehrenamtlich mitzuarbeiten. Seit dem ersten Besuch vergeht kein Monat, in dem ich nicht mindestens einmal da bin, oft sogar wöchentlich. Dabei macht es genauso viel Spaß, interessierten Besuchern die Wedeler Marsch mit ihren Vögeln zu zeigen, wie auch selbst zu beobachten und zu fotografieren. Zu den Aufgaben als Ehrenamtlicher gehören neben dem „Stationsdienst“ auch Arbeitseinsätze, damit die Brut- und Rastmöglichkeiten erhalten bleiben.

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Im Fokus: Zwei erfolgreiche Mitmachaktionen

Mit der Unterzeichnung der Verträge durch die stellvertretende NABU-Bundesgeschäftsführerin Angelika Richter und dem Leiter des Unternehmensbereichs Consumer Optics bei der Carl Zeiss AG Jörg Schmitz am 9.10.2017 in Wetzlar startet der NABU die längerfristig angelegte Zusammenarbeit mit Carl Zeiss Sports Optics.

Unterstützt werden die beiden NABU Mitmachaktionen Stunde der Gartenvögel und Stunde der Wintervögel. Ziel der Partnerschaft ist es, gemeinsam Impulse für die Schönheit der Natur und Vogelbeobachtungsthemen zu geben. Deshalb unterstützt ZEISS außerdem Videoreihen zu Vogelbeobachtungsthemen.

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1978 wurde trotz massiver Proteste von Naturschützern die Wedeler Marsch eingedeicht. Der NABU Hamburg setzte jedoch durch, dass die für den Deichbau benötigte Kleientnahmestelle (Klei = schwerer, tonhaltiger Marschboden) zu einem ökologischen Ersatzlebensraum für Wat- und Wasservögel gestaltet wurde. Nach Vorgaben und unter tatkräftiger Mithilfe vieler Vogelfreunde entstand auf dem etwa 17,5 ha großen Gelände ein 10 Hektar großes Gewässer. Seither ist das Gebiet vom NABU Hamburg gepachtet und wird von ehrenamtlich Aktiven ständig gepflegt und weiter entwickelt.

Die Carl Zeiss Vogelstation wurde 1984 eröffnet. Seit mehr als 30 Jahren wird von hier aus, ca. 15 km westlich von Hamburg, die Vogelwelt der Wedeler Marsch beobachtet. Das Schutzgebiet rund um die Vogelstation bietet durch seine Strukturvielfalt auf engstem Raum Vögeln wertvolle Lebensräume. Enten, Gänse, Watvögel und Möwen finden hier ideale Nahrungs- und Brutflächen. Ein hauptamtlicher und mehrere ehrenamtliche Betreuer informieren die Besucher über die Natur vor Ort, verleihen Ferngläser und begeistern auf zahlreichen Führungen für die heimische Vogelwelt.

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ZEISS unterstützt NABU Naturschutzjugend in Hamburg

Hamburg verbindet man eher mit geschäftigem Handel und buntem Treiben als mit Natur. Abgesehen vom Hafen ist Hamburg eine typische europäische Großstadt wie viele andere - mit einem hohen Anteil an versiegelten Flächen.

Die Einwohner kennen Natur nur in Parkflächen oder wenn sie die Stadt verlassen. Und dennoch gibt es eine große Anzahl Kinder und Jugendliche, die gerade hier einen engen Bezug zur Natur haben und sich für deren Erhalt engagieren.

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