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Bewertung von Terra ED und Conquest HD

Jedes schnell skizzierte Bild oder die Google-Bildsuche nach dem Wort „Birdwatcher“ machen es deutlich: Ferngläser und Vogelbeobachtung gehören einfach zusammen. Sie sind das Instrument, auf das kein Vogelbeobachter verzichten kann. Vielleicht besitzen Sie schon seit vielen Jahren ein hochwertiges Fernglas, finden angesichts der vielen Kratzspuren auf dem Objektiv aber, dass ein neues Modell angebracht wäre. Oder steigen Sie gerade in die Vogelbeobachtung ein und suchen Rat, welches Glas eine gute Wahl wäre? Wundern Sie sich etwa, warum Experten mit ihren Ferngläsern wesentlich mehr Details erkennen können als Sie?

Der Kauf des richtigen Fernglases ist alles andere als einfach. Es gibt scheinbar zahllose Marken und Modelle zur Auswahl, und ganz offen gesagt unterscheiden sich die Top-Marken nur geringfügig. In seiner ausführlichen Bewertung von 2013 (African Birdlife 1(3):48-52) kamen Peter Ryan und sein Team zu einer ähnlichen Schlussfolgerung: einer konvergenten Entwicklung in der Optik, könnte man sagen. Bisher galten ZEISS, Leica und Swarovski als die drei wichtigsten Hersteller von Ferngläsern. In letzter Zeit brachten aber auch Marken wie Minox, Kowa, Vortex, Lynx und andere hervorragende optische Lösungen zu wettbewerbsfähigen Preisen heraus.

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Rezension von David Fisher

Naturbeobachter schätzen unser erstklassiges Fernglas Victory SF aus vielen Gründen. In seiner Rezension erfahren Sie von dem professionellen Vogelbeobachter David Fisher, welche Erfahrungen er mit unseren Premium-Ferngläsern gemacht hat.

Begleiten Sie unseren leidenschaftlichen Vogelexperten auf seiner kleinen Entdeckungsreise und erfahren Sie, was das Victory SF in unterschiedlichen Situationen draußen in der Natur leistet. Dabei werden Sie erkennen, dass das ZEISS Victory SF immer ein zuverlässiger Begleiter ist.

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mit Spieltipps für Kinder in der Natur

Manchmal sind unsere Kinder bei Spaziergängen so mit Meckern beschäftigt, dass sie nichts mehr um sich herum wahrnehmen. Nur weil die Eltern Freude an der Vogel- und Naturbeobachtung haben, lassen sich die Kinder noch lange nicht davon anstecken. „Vogelbeobachtung ist langweilig!“

Erst wenn die ersten Feldhasen ihren Weg kreuzen oder sich ein Reh blicken lässt, verbessert sich die Laune der Kinder. Als Kleinkinder waren Vögel noch fester Bestandteil ihres Lebens: Kaum redeten unsere Kinder, unterschieden sie zwischen Blaumeise, Amsel oder Rotkehlchen.

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Stefan Glowacz und Markus Dorfleitner in der Schwarzen Wand

Auf dem Höllental-Weg zur Zugspitze erhebt sich oberhalb der Höllentalangerhütte eine 400 m hohe, nach Norden gerichtete Felswand. Mit den berühmten Nordwänden der Alpen lässt sich diese „Schwarze Wand“ nicht messen, aber klettertechnisch stellt sie Anforderungen im unteren 11. Grad und bietet damit die wohl anspruchsvollste Tour im Wetterstein. In ihr wurde schon geklettert. Aber was Stefan Glowacz, einer der besten deutschen Kletterer, und sein Freund Markus Dorfleitner aus Garmisch-Partenkirchen seit Jahren geplant aber immer wieder aus den Augen verloren haben, geht weit darüber hinaus. Ihre Traumroute für diese Wand ist die Senkrechte, die Linie des „fallenden Tropfens“!

Alpinisten nennen das eine „Direttissima“, die geradlinigste, schnörkellose und keiner Schwierigkeit aus dem Weg gehende Route. Und das als Rotpunkt-Begehung, ein Stil, bei dem frei gekletert wird und Seile und Bohrhaken nur zum Sichern dienen. Mit Ferngläser und auf Fotos haben die beiden Kletterer die Strukturen der Felswand bei unterschiedlichem Lichteinfall studiert und ihre Route festgelegt. Der ursprüngliche Termin für die Erstbegehung musste leider dem Wetter geopfert werden, aber am 4. Juli 2017 ist es dann soweit. Ein schöner Sonnenaufgang, blauer Himmel, und ein trockener, griffiger Fels verheißen einen guten Tag.

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