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Stefan Glowacz und Markus Dorfleitner in der Schwarzen Wand

Auf dem Höllental-Weg zur Zugspitze erhebt sich oberhalb der Höllentalangerhütte eine 400 m hohe, nach Norden gerichtete Felswand. Mit den berühmten Nordwänden der Alpen lässt sich diese „Schwarze Wand“ nicht messen, aber klettertechnisch stellt sie Anforderungen im unteren 11. Grad und bietet damit die wohl anspruchsvollste Tour im Wetterstein. In ihr wurde schon geklettert. Aber was Stefan Glowacz, einer der besten deutschen Kletterer, und sein Freund Markus Dorfleitner aus Garmisch-Partenkirchen seit Jahren geplant aber immer wieder aus den Augen verloren haben, geht weit darüber hinaus. Ihre Traumroute für diese Wand ist die Senkrechte, die Linie des „fallenden Tropfens“!

Alpinisten nennen das eine „Direttissima“, die geradlinigste, schnörkellose und keiner Schwierigkeit aus dem Weg gehende Route. Und das als Rotpunkt-Begehung, ein Stil, bei dem frei gekletert wird und Seile und Bohrhaken nur zum Sichern dienen. Mit Ferngläser und auf Fotos haben die beiden Kletterer die Strukturen der Felswand bei unterschiedlichem Lichteinfall studiert und ihre Route festgelegt. Der ursprüngliche Termin für die Erstbegehung musste leider dem Wetter geopfert werden, aber am 4. Juli 2017 ist es dann soweit. Ein schöner Sonnenaufgang, blauer Himmel, und ein trockener, griffiger Fels verheißen einen guten Tag.

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Digiscoping am Alt-Rhein

Die Erde dampft um mich herum. Trotz des kühlenden Gewitters in der Nacht hält sich die Hitze des vorangegangen Tages. Morgens um fünf Uhr entfaltet die Natur hier an den Ausläufern des Alt-Rheins ihren besonderen Reiz.

Zwischen Wasser, Wald und Wiesen bewege ich mich, um Orchideen zu entdecken, die erwachende Natur zu beobachten und vor allem, um Vögel mit meinem neuen Spektiv, dem ZEISS Conquest Gavia, für den Moment einzufangen.

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