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Der Datenmillionär

In Deutschland ist das Online-Portal ornitho.de die Datenbank für alle Vogelinteressierten. Über 30 Millionen Meldungen zeigen an, wo eine Vogelart gesehen wurde. Ornitho-Portale gibt es auch in einigen Nachbarländern. Europaweit laufen Vogelbeobachtungen auf eurobirdportal.org zusammen.

Einer der professionellen Treiber hinter ornitho.de ist Christopher König, leidenschaftlicher Vogelbeobachter und inzwischen Datenmillionär. Erfahren Sie mehr über die Person hinter der Plattform des Dachverbands Deutscher Avifaunisten und wie er es geschafft hat, sein Hobby zum Beruf zu machen.

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Herausforderungen für Beobachter und Optik

Um ihrer Leidenschaft der Vogelbeobachtung nachzugehen nehmen viele Birder zum Teil große Strapazen auf sich und bringen dabei Mensch und Material nicht selten an ihre Grenzen.

Michaela Sulz gibt uns spannende Einblicke in die Welt des „Extreme Birding“ und zeigt eindrucksvoll, dass selbst unter diesen harten Bedingungen auf die Premiumoptik von ZEISS verlass ist.

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Interview mit Sören Rust

Sören, wie bist Du zum Hobby der Natur- und Vogelbeobachtung gekommen?

Eine Naturverbundenheit liegt bei mir in der Familie. Dadurch dass meine beiden Eltern Biologen sind, war ich von klein auf an viel draußen und wuchs mit der Natur auf.

Das Interesse für Vögel kam dann mit der Zeit, als ich entdeckte, wie viele Vögel im eigenen Garten vorkommen und wie wenige davon ich vorher kannte. Einmal begonnen packte mich die Neugier und ich entdeckte immer mehr neue Arten in und um den Garten. Auf einem meiner Streifzüge traf ich dann einen anderen Vogelkundler, der wie ich auf der Jagd nach dem Eisvogel war. Von ihm erfuhr ich von der Carl Zeiss Vogelstation, dort wurde die Leidenschaft dann endgültig geweckt.

Welche Rolle spielt dabei die Carl Zeiss Vogelstation?

Die Carl Zeiss Vogelstation ist ein fantastischer Treffpunkt für Ornis in und um Hamburg. Durch ihre Lage in einem wichtigen Brut- und Rastgebiet vieler Vögel und die supergute optische Ausrüstung ist die Vogelstation optimal, um die Vögel aus nächster Nähe zu erleben. Ich wurde dort von den Ehrenamtlichen gleich mit offenen Armen aufgenommen und dazu ermutigt, selbst ehrenamtlich mitzuarbeiten. Seit dem ersten Besuch vergeht kein Monat, in dem ich nicht mindestens einmal da bin, oft sogar wöchentlich. Dabei macht es genauso viel Spaß, interessierten Besuchern die Wedeler Marsch mit ihren Vögeln zu zeigen, wie auch selbst zu beobachten und zu fotografieren. Zu den Aufgaben als Ehrenamtlicher gehören neben dem „Stationsdienst“ auch Arbeitseinsätze, damit die Brut- und Rastmöglichkeiten erhalten bleiben.

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