Spanien

Der 1969 geschaffene Nationalpark misst heute 50.720 ha und ist das größte Naturschutzgebiet Westeuropas. So groß der Doñana ist, so vielfältig sind auch die Lebensräume, die er bietet. Ungestörte Strände, riesige Überschwemmungsflächen, Lagunen, Wanderdünen, ausgedehnte Pinien- und Fichtenbestände und weite Heidelandschaften machen ihn zu einem sicheren Rast- und Überwinterungsgebiet für Zugvögel. Bedrohten Vogelarten, wie Marmelenten oder Weißkopfruderenten, und seltenen Säugetieren, wie dem iberischen Luchs, ist er ein einzigartiges Brutgebiet.

Nur wenige Bereiche des Nationalparks sind für Menschen zugänglich. Eines der großartigsten Erlebnisse ist es wohl, an einer der wenigen vier bis sieben Stunden langen Jeeptouren durch den Park teilzunehmen, die im Besucherzentrum El Acebuche starten. Bereits hier kann man auf kurzen Wanderwegen die offene Landschaft und kleinen Lagunen des Parks erkunden.

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