Israel

Das im Süden Israels gelegene Eilat ist einer der spannendsten Orte zur Vogelbeobachtung der westlichen Paläarktis. Die einzige Landbrücke zwischen Europa, Asien und Afrika ist ein Flaschenhals, der hunderte Millionen von Zugvögeln beherbergt. Die Vögel, die Eilat passieren, bereiten sich auf die strapaziöse Überquerung der Sahara vor, in deren lebensfeindlicher Umgebung es keine Nahrung für sie gibt.

Im Frühling sieht man hier für gewöhnlich zuerst den stetigen Strom an Raubvögeln, die über das wunderschöne Wüstengebirge schweben, das Eilat umgibt. Im Frühjahr durchgeführte Zählungen ergaben bis zu 20.000 Steppenadler, 50.000 Kurzfangsperber (was in etwa der Gesamtpopulation dieser Art entspricht), 500.000 Steppenbussarde und 850.000 Wespenbussarde.

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Der Wettbewerb

Champions of the Flyway ist ein internationaler Wettbewerb für den Vogelschutz. Die Aufgabe der Teilnehmer ist es, möglichst viele Spenden für den Schutz der Vögel zu sammeln. In erster Linie wird bei diesem Event jedoch das Wunder des Vogelzugs gefeiert.
Die Teams reisen einige Tage vor dem Wettbewerb nach Eilat an. Einen ganzen Tag lang führen die besten Vogelbeobachter Israels die Teilnehmer zu den besten Birding-Plätzen in der Negev-Wüste und der Aravasenke.

Auf diesen Touren lässt sich das „Spielfeld“ mitsamt seinen praktischen und logistischen Herausforderungen vorab erkunden.
In den Tagen darauf können die Teams das Gebiet auf eigene Faust entdecken und ihre Route für den Wettbewerb planen.

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Das Siegerteam berichtet

Die ZEISS Artic Redpolls waren eines der drei von Carl Zeiss Sports Optics gesponserten Teams, die am 29. März am berühmten Vogelschutz-Wettbewerb „Champions of the Flyway“ im Süden Israels teilnahmen. Unser Team aus vier begeisterten Vogelbeobachtern und Ornithologen (Teamkapitän Roni Väisänen, Jarkko Santaharju, William Velmala und Vilppu Välimäki) aus Finnland, das am

nördlichen Ende der eurasisch-afrikanischen Flugroute liegt, nahm bereits zum zweiten Mal an diesem Wettbewerb teil. Die Erwartungen lasteten schwer auf unseren Schultern, da wir im vergangenen Jahr die Silbermedaille gewonnen hatten.

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