Hotspots

Ein Ausflug des Young Birders Club

Begleiten Sie den Young Birders Club gemeinsam mit Sören Rust auf dessen diesjähriger Mittwinterzählung auf der Ostseeinsel Fehmarn. Ausgestattet mit Spektiven und warmer Kleidung lassen sich die Hamburger Ornithologen selbst von der winterlichen Witterung nicht abschrecken.

Bei ihrer Zählung entdecken die Young Birder nicht nur alte Bekannte wie etwa Eiderenten oder Seetaucher, sondern auch einige sehr seltene und für diese Region außergewöhnliche Vogelarten. Neben einem Mornellregenpfeifer wurde auch ein Basstölpel gesichtet.

mehr

ZEISS und das „International Birding and Research Center“ in Eilat

Eilat ist bekannt für sein internationales Zentrum für Vogelbeobachtung und Forschung (IBRCE). Die Stadt ist die einzige Landbrücke zwischen Eurasien und Afrika, was sie zum Hotspot für die Vogelbeobachtung in Israel macht. Vögel können sich dort sicher aufhalten, bevor sie den Flug über die karge Sahara antreten.

Noam Weiss, der Leiter des IBRCE in Eilat, erzählt Ihnen von seiner Leidenschaft für die Vogelbeobachtung und wie er durch die Beobachtung der Natur zu innerer Ruhe findet. Eines der wichtigsten Dinge dabei ist, dass Sie über professionelle Optiken verfügen. Noam setzt auf ZEISS Ferngläser.

mehr

Ein Paradies für Wasservögel im Osten von Hamburg

Hamburg hat für Birder mehr als die Carl Zeiss Vogelstation zu bieten. Weit im Osten Hamburgs befindet sich der Öjendorfer See, an dem sich besonders zur Wintersaison mehrere seltene Entenarten beobachten lassen.

Ausgestattet mit bestem Equipment von ZEISS trifft sich Sören Rust mit dem Young Birders Club am See und macht ein paar bemerkenswerte Entdeckungen. Selbst die schlechte Wetterlage kann sie davon nicht abhalten.

mehr

Ein Wintertag in der Wedeler Marsch

Die Carl Zeiss Vogelstation in der Wedeler Marsch bei Hamburg ist für alle Naturliebhaber zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Besonders im November und Dezember sind hier tausende Wildgänse zu finden.

Mit der richtigen Ausrüstung lassen sich die Hälfte aller weltweit 16 Gänsearten beobachten. Sören Rust stellt Ihnen in seinem Beitrag einige Arten vor und berichtet, worauf bei der Beobachtung zu achten ist.

mehr

Ein Samstagmorgen mit dem Young Birders Club an der Carl Zeiss Vogelstation

4:45 Uhr: Der Wecker klingelt. Ausschlafen am Samstagmorgen? Nicht wenn es heißt Zugplanbeobachtung mit dem Young Birders Club! Schon vor Sonnenaufgang wird angefangen alle ziehenden Vögel zu zählen. Das heißt um 7:30 Uhr Treffen am Wedeler Yachthafen. Der Yachthafen wird ausgewählt, da dieser die schmalste Stelle der Elbe darstellt und somit die Zugvögel sich dort sammeln um möglichst kurz über Wasser fliegen zu müssen. Der heutige Samstag beginnt grau und mit starkem Südwest-Wind, keine optimalen Bedingungen für den Vogelzug, bei Gegenwind ziehen normalerweise kaum Vögel. Trotzdem sammelt sich eine kleine Gruppe an Young Birders am Yachthafen.

Und es hat sich gelohnt! Trotz des Windes ist heute ein Massenzugtag und im Sekundentakt fliegen Vogelschwärme über die Elbe Richtung Süden.
Den Rekord an dem Tag halten Buchfinken, hier ziehen in drei Stunden mehr als 21.500 Individuen über die Elbe. Doch auch bei den Finkenschwärmen heißt es immer aufmerksam sein, zwischen den Buchfinken sind vereinzelte Bergfinken und Kernbeißer. Bei solchen Zugbeobachtungen ist die Bestimmung eine Kunst für sich, Vogelarten die am Boden ganz unterschiedlich aussehen sind im Überflug kaum zu unterscheiden und nur durch Rufe und die Flugsilhouette zu unterscheiden.

mehr

Interview mit Sören Rust

Sören, wie bist Du zum Hobby der Natur- und Vogelbeobachtung gekommen?

Eine Naturverbundenheit liegt bei mir in der Familie. Dadurch dass meine beiden Eltern Biologen sind, war ich von klein auf an viel draußen und wuchs mit der Natur auf.

Das Interesse für Vögel kam dann mit der Zeit, als ich entdeckte, wie viele Vögel im eigenen Garten vorkommen und wie wenige davon ich vorher kannte. Einmal begonnen packte mich die Neugier und ich entdeckte immer mehr neue Arten in und um den Garten. Auf einem meiner Streifzüge traf ich dann einen anderen Vogelkundler, der wie ich auf der Jagd nach dem Eisvogel war. Von ihm erfuhr ich von der Carl Zeiss Vogelstation, dort wurde die Leidenschaft dann endgültig geweckt.

Welche Rolle spielt dabei die Carl Zeiss Vogelstation?

Die Carl Zeiss Vogelstation ist ein fantastischer Treffpunkt für Ornis in und um Hamburg. Durch ihre Lage in einem wichtigen Brut- und Rastgebiet vieler Vögel und die supergute optische Ausrüstung ist die Vogelstation optimal, um die Vögel aus nächster Nähe zu erleben. Ich wurde dort von den Ehrenamtlichen gleich mit offenen Armen aufgenommen und dazu ermutigt, selbst ehrenamtlich mitzuarbeiten. Seit dem ersten Besuch vergeht kein Monat, in dem ich nicht mindestens einmal da bin, oft sogar wöchentlich. Dabei macht es genauso viel Spaß, interessierten Besuchern die Wedeler Marsch mit ihren Vögeln zu zeigen, wie auch selbst zu beobachten und zu fotografieren. Zu den Aufgaben als Ehrenamtlicher gehören neben dem „Stationsdienst“ auch Arbeitseinsätze, damit die Brut- und Rastmöglichkeiten erhalten bleiben.

mehr

Faszinierende Giganten unserer Meere

Wale faszinieren mit ihrer Größe und den eleganten Bewegungen trotz des teilweise plumpen Körpers. Anders als bei Vögeln erkennt man sie von weitem mit dem bloßen Auge und braucht das Fernglas erst für die Details. Bei der Optik kommt es darauf an, ein möglichst großes Sehfeld abzudecken und über eine entsprechende Verzeichnung das optische Bild auch beim Schwenken des Fernglases stabil zu halten, ohne Unwohlsein hervorzurufen. Fast überall am Meer ist eine der weltweit 90 Walarten zu entdecken, allerdings viele nur auf See per Schiff. Einzelne Spots in Europa lassen auch die Beobachtung vom Strand aus zu.

Dem kleinsten Wal der Meere begegnen viele Touristen auf Deutschlands Nobelinsel Sylt und fragen sich verwundert, was Flipper in der Nordsee macht. Was einige auf den ersten Blick für einen Delfin halten, ist ein Schweinswal, der gerade mal je nach Unterart längstens zwei und halb Meter von der Schnauze bis zur Fluke misst. Sprünge wie von Delfinen sind beim Schweinswal kaum zu erwarten, da es seinem ruhigen Temperament eher entgegen läuft. Dass er so klein ist, ist seine Überlebensstrategie für die flachen Küstengewässer in Nord- und Ostsee.

mehr

Der Namensgeber für unser neues Spektiv

In der griechischen Mythologie war die Harpyie eine Mischung aus Greifvogel und Frau, sie stand meist für das Böse, insbesondere die Habsucht. Sie verkörperte die Sturmwinde, war also schnell wie der Wind und damit unverwundbar.

Im Auftrag von Zeus tötete sie Menschen oder holte ihre Seelen. Selbst in Astrid Lindgrens Kinderbuch „Ronja Räubertochter“ sind die Grausedruden, die Ronja und ihrem Freund Birk so zusetzen, in der Tradition der Harpyien dargestellt.

Was macht diesen Vogel aus, der nach diesen furchteinflößenden Fabelwesen benannt ist? Abgesehen davon, dass er einer der größten Greifvögel der Welt ist, kann man die Harpyie wohl als den stärksten Greifvogel überhaupt ansehen. Die Flügelspannweite der Harpyie beträgt bis zu zwei Meter und die Weibchen, die schwerer als die Männchen sind, können bis zu neun Kilo wiegen. Es gibt ohnehin wenige Fotos der Vogelart, jedoch sieht man auf vielen bekannten Fotos eine Beute in den beeindruckenden, kräftigen Krallen. Die Hinterkralle einer Harpyie wird bis zu sieben Zentimeter lang.

mehr

Vogelbeobachtung in Portugal mit dem ZEISS Victory SF Fernglas

Im Jahr 2014 brachten wir bei ZEISS unser neues richtungsweisendes Fernglas für Naturliebhaber, das Victory SF, heraus. Seitdem haben wir überall nach einem ganz besonderen Ort gesucht, um unsere Produktbroschüren zu machen. Wir haben verschiedene Orte rund um den Globus in Betracht gezogen, aber uns schließlich für Portugal entschieden, da das Land alles bot, was wir benötigten: die Vogelarten, den Ort und das Wetter.

Wir waren froh über diese Entscheidung, weil wir dadurch auf die Quinta do Barranco da Estrada gestoßen sind – nicht zu Unrecht besser bekannt als "Paradies in Portugal". Sie war perfekt für unser Vorhaben! Die Quinta ist eine kleine, an einem See gelegene, Eco-Lodge im Süden des Landes und wird von Frank und Daniela mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail geführt, was heutzutage immer seltener zu finden ist.

Nicht, dass man es bemerken würde, aber die Quinta ist völlig abseits gelegen, ohne jeglichen Anschluss an die staatliche Strom- oder Wasserversorgung. Die Elektrizität wird vollständig vor Ort erzeugt und besteht zu 90 % aus Solarenergie. Das Gleiche gilt für die Warmwasserversorgung. Die minimale CO2-Bilanz ist nicht die einzige Art und Weise, wie sich die Quinta für eine saubere Umwelt stark macht.

Die Quinta setzt sich sehr für den Naturschutz und die Stärkung der lokalen Wirtschaft ein und bietet, vor dem Hintergrund von geringen Einkünften und hoher Arbeitslosigkeit, stabile Arbeitsplätze für ihre Beschäftigten, von denen einige seit über 25 Jahren hier arbeiten. Die Quinta befindet sich circa eine Stunde vom internationalen Flughafen von Faro entfernt, weshalb sie günstig und einfach zu erreichen ist.

mehr

1978 wurde trotz massiver Proteste von Naturschützern die Wedeler Marsch eingedeicht. Der NABU Hamburg setzte jedoch durch, dass die für den Deichbau benötigte Kleientnahmestelle (Klei = schwerer, tonhaltiger Marschboden) zu einem ökologischen Ersatzlebensraum für Wat- und Wasservögel gestaltet wurde. Nach Vorgaben und unter tatkräftiger Mithilfe vieler Vogelfreunde entstand auf dem etwa 17,5 ha großen Gelände ein 10 Hektar großes Gewässer. Seither ist das Gebiet vom NABU Hamburg gepachtet und wird von ehrenamtlich Aktiven ständig gepflegt und weiter entwickelt.

Die Carl Zeiss Vogelstation wurde 1984 eröffnet. Seit mehr als 30 Jahren wird von hier aus, ca. 15 km westlich von Hamburg, die Vogelwelt der Wedeler Marsch beobachtet. Das Schutzgebiet rund um die Vogelstation bietet durch seine Strukturvielfalt auf engstem Raum Vögeln wertvolle Lebensräume. Enten, Gänse, Watvögel und Möwen finden hier ideale Nahrungs- und Brutflächen. Ein hauptamtlicher und mehrere ehrenamtliche Betreuer informieren die Besucher über die Natur vor Ort, verleihen Ferngläser und begeistern auf zahlreichen Führungen für die heimische Vogelwelt.

mehr