1978 wurde trotz massiver Proteste von Naturschützern die Wedeler Marsch eingedeicht. Der NABU Hamburg setzte jedoch durch, dass die für den Deichbau benötigte Kleientnahmestelle (Klei = schwerer, tonhaltiger Marschboden) zu einem ökologischen Ersatzlebensraum für Wat- und Wasservögel gestaltet wurde. Nach Vorgaben und unter tatkräftiger Mithilfe vieler Vogelfreunde entstand auf dem etwa 17,5 ha großen Gelände ein 10 Hektar großes Gewässer. Seither ist das Gebiet vom NABU Hamburg gepachtet und wird von ehrenamtlich Aktiven ständig gepflegt und weiter entwickelt.

Die Carl Zeiss Vogelstation wurde 1984 eröffnet. Seit mehr als 30 Jahren wird von hier aus, ca. 15 km westlich von Hamburg, die Vogelwelt der Wedeler Marsch beobachtet. Das Schutzgebiet rund um die Vogelstation bietet durch seine Strukturvielfalt auf engstem Raum Vögeln wertvolle Lebensräume. Enten, Gänse, Watvögel und Möwen finden hier ideale Nahrungs- und Brutflächen. Ein hauptamtlicher und mehrere ehrenamtliche Betreuer informieren die Besucher über die Natur vor Ort, verleihen Ferngläser und begeistern auf zahlreichen Führungen für die heimische Vogelwelt.

mehr

ZEISS unterstützt NABU Naturschutzjugend in Hamburg

Hamburg verbindet man eher mit geschäftigem Handel und buntem Treiben als mit Natur. Abgesehen vom Hafen ist Hamburg eine typische europäische Großstadt wie viele andere - mit einem hohen Anteil an versiegelten Flächen.

Die Einwohner kennen Natur nur in Parkflächen oder wenn sie die Stadt verlassen. Und dennoch gibt es eine große Anzahl Kinder und Jugendliche, die gerade hier einen engen Bezug zur Natur haben und sich für deren Erhalt engagieren.

mehr

Gewinnen Sie ein ZEISS Victory SF*

Willkommen auf dem neuen ZEISS Nature Blog – hier erwarten Sie ab sofort die neuesten Stories rund um das Thema Naturbeobachtung.
Ob einzigartige Vogelwelten, spannende Reisedokumentationen oder hilfreiche Tipps & Tricks unserer ausgewählten Experten – das Abenteuer Natur beginnt jetzt.

Und damit Sie die Natur nicht nur digital, sondern auch live erleben und beobachten können, verlosen wir das neueste ZEISS Victory SF .

mehr

Digiscoping am Alt-Rhein

Die Erde dampft um mich herum. Trotz des kühlenden Gewitters in der Nacht hält sich die Hitze des vorangegangen Tages. Morgens um fünf Uhr entfaltet die Natur hier an den Ausläufern des Alt-Rheins ihren besonderen Reiz.

Zwischen Wasser, Wald und Wiesen bewege ich mich, um Orchideen zu entdecken, die erwachende Natur zu beobachten und vor allem, um Vögel mit meinem neuen Spektiv, dem ZEISS Conquest Gavia, für den Moment einzufangen.

mehr

Faszinierend und unersetzlich: Vogelarten wie der Steppenadler, der Sperbergeier oder der Große Knutt sind einzigartig. Womöglich sind sie jedoch bald verschwunden, wenn wir nichts dagegen unternehmen:

Auf der Roten Arten Liste von 2015 stufte BirdLife International ihren Bestand kritischer ein als noch im Jahr davor. ZEISS engagiert sich als „Red Listing Sponsor“ für den Erhalt der Artenvielfalt.

mehr

Das im Süden Israels gelegene Eilat ist einer der spannendsten Orte zur Vogelbeobachtung der westlichen Paläarktis. Die einzige Landbrücke zwischen Europa, Asien und Afrika ist ein Flaschenhals, der hunderte Millionen von Zugvögeln beherbergt. Die Vögel, die Eilat passieren, bereiten sich auf die strapaziöse Überquerung der Sahara vor, in deren lebensfeindlicher Umgebung es keine Nahrung für sie gibt.

Im Frühling sieht man hier für gewöhnlich zuerst den stetigen Strom an Raubvögeln, die über das wunderschöne Wüstengebirge schweben, das Eilat umgibt. Im Frühjahr durchgeführte Zählungen ergaben bis zu 20.000 Steppenadler, 50.000 Kurzfangsperber (was in etwa der Gesamtpopulation dieser Art entspricht), 500.000 Steppenbussarde und 850.000 Wespenbussarde.

mehr

Wenn mehr als 100 Millionen Vögel sich auf den Weg gen Süden machen

Mehr als 100 Millionen Vögel brechen im Herbst in Richtung Südeuropa oder Afrika auf. Auslöser ist nicht etwa die Winterkälte, sondern in erster Linie der Mangel an zugänglicher Nahrung.

Während im Frühjahr die üppigen Nahrungsquellen im Norden ideal für die Aufzucht der Jungen sind, erschweren Minustemperaturen, Schnee und die im Winter kürzeren Tage die Futtersuche erheblich. Bei den Zugvogelarten ist der Weg in wärmere Regionen quasi einprogrammiert.

mehr