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Tamina-Florentine Zuch aus Hannover siegt mit ihrer Bildserie von einer Zugreise durch Indien. Die große Menge an hochkarätigen Einsendungen begeistert die Jury.

3.139 Fotografen aus 116 Ländern und 22.000 Fotos – diese drei Zahlen kennzeichnen den ersten ZEISS Photography Award „Seeing Beyond“. Unter dem Motto „Meaningful Places“ – Orte mit Bedeutung – konnten Fotografen ihr Können einer renommierten Jury und einem breiten Publikum präsentieren. „Die Resultate sind superb – wir sind hoch erfreut über den Umfang und die Qualität der Bewerbungen“, lobt Scott Gray, CEO der World Photography Organisation, die den ZEISS Photography Award veranstaltet.

„Tamina Zuch hat ein unglaubliches Auge für Komposition, Licht und das Gefühl für den richtigen Augenblick.“ –  Steve Bloom, Juror des ZEISS Photography Award

Die Siegerin des ersten ZEISS Photography Awards: Tamina-Florentine Zuch
Die Siegerin des ersten ZEISS Photography Awards: Tamina-Florentine Zuch

Tamina-Florentine Zuch heißt die würdige Gewinnerin des ZEISS Photography Award 2016. Die 25-Jährige, die in Hannover Fotojournalismus und Dokumentarfotografie studiert, war 2015 sechs Wochen mit dem Zug kreuz und quer durch Indien gereist. Ihre Aufnahmen aus stickigen Abteilen mit schlafenden Kindern in Hängematten, von Männern, die beim Surfen an den Waggons ihr Leben riskieren, oder von vorbeihuschenden exotischen Landschaften lassen den Betrachter die „Indian Train Journey“ hautnah miterleben. Zuchs teils sehr intime Aufnahmen zeugen von ihrem fotografischen Können, von ihrer Geduld und ihrem Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen eines anderen Kulturkreises. „Tamina Zuch hat ein unglaubliches Auge für Komposition, Licht und das Gefühl für den richtigen Augenblick. Sie vereint diese Eigenschaften immer wieder in ihren Bildern”, schwärmt Steve Bloom, einer der drei Juroren. „Indian Train Journey ist eine sehr persönliche poetische Reise, erzählt von einer frischen jungen Stimme”, findet Juror Hans-Peter Junker, Chefredakteur des Reportagemagazins View.

© Tamina-Florentine Zuch, Deutschland, 2016 ZEISS Photography Award
© Tamina-Florentine Zuch, Deutschland, 2016 ZEISS Photography Award

Die Fotografin erhält für diese Auszeichnung ZEISS Objektive ihrer Wahl im Wert von 15.000 Euro und das Angebot für eine weitere Zusammenarbeit mit ZEISS. Sieben weitere Fotografen – Melanie Hübner (Deutschland), Francisco Salgueiro (Portugal), Patricia Ackerman (Argentinien), Helen Mountaniol (Ukraine), Jorge Lopez Munoz (Spanien), Erez Beatus (Australien), Lasse Lecklin (Finnland) – haben es auf die Shortlist geschafft. Ihre Bilder können bei der Sony World Photography Awards Ausstellung im Somerset House in London vom 22. April bis 8. Mai 2016 bestaunt werden.

Unter neuem Motto geht der ZEISS Photography Award dann im Laufe des Jahres 2016 in die nächste Runde. „Wir wollen damit Fotografen eine Plattform bieten, ihre Kunst und die Idee der Kreation einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dies zu honorieren“, erläutert Dr. Winfried Scherle, Executive Vice President Consumer Optics Business Group der Carl Zeiss AG. Und Scott Gray freut sich bereits „auf die weiteren Wettbewerbsrunden mit ZEISS in den kommenden Jahren.“

Die Bilder der Shortlist-Platzierten können hier angesehen werden: ZEISS Photography Award 2016: Die Shortlist

Mehr zu Tamina-Florentine Zuch, ihrer Bildserie „Indian Train Journey“ und ihrer Fotografie im Allgemeinen gibt es hier: Zuch am Zug

 

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