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Dr. Hubert Nasse, Staff Scientist bei Carl Zeiss hat in seiner langen Laufbahn schon viel erlebt. Doch das Distagon T* 1,4/55, dessen Entwicklung er maßgeblich mitgeprägt hat, beeindruckt ihn besonders. Anhand von Beispielen zeigt er Bildergebnisse dieses kompromisslos auf Abbildungsleistung getrimmten neuen ZEISS Objektivs, das zum Ende des Jahres auf den Markt kommt.

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13 Kommentare

  1. Torsten

    Klingt ja sehr spannend und vielversprechend. Gibt es für das neue Objektiv auch schon eine Preisvorstellung?
    Wird es auch einen Anschluss für eine Sony SLT (wie z.B. die Alpha 99) geben?
    VG
    Torsten

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    1. ZEISS Objektive

      Hallo Torsten,

      da die Objektive deutlich aufwändiger in Materialauswahl und Verarbeitung als unsere bisherigen ZE und ZF.2 Objektive sind, wird das Preisniveau höher sein. Wir rechnen mit Preisen um die 3.000 Euro. Sie werden mit EF-Bajonett (ZE) und F-Bajonett (ZF.2) erhältlich sein.

      Beste Grüße
      Carl Zeiss Lenses Team

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  2. Kai Uwe Breitfuss

    Die zum Vergleich dienenden Bilder eines "konventionellen" 50mm Objektivs sollen wohl ein schlechter Scherz sein. Kein einziges 50er an irgendeinem meiner Systeme produziert derart schlechte Ergebnisse. Nichtmal annähernd.
    Das ist wirklich nur billigste Methodik das eigene Produkt besser dastehen zu lassen.
    Schade, denn ich mag Zeiss und deren fast durchgehend wunderbare Optiken haben solch billige TV-Show artige Vergleiche niedrigsten Niveaus absolut nicht nötig.

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  3. Dave

    Obwohl das 55/1.4 eindrücklich ist, würde ich eine ebenso perfekte aber kleinere f2.5-Version bevorzugen, weil grosse Blendenöffnungen mehr zum Prestige als zur Nützlichkeit beitragen.

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  4. gcg

    Es gibt bereits kompakte 50er die bei f2.5 eine sehr gute Leistung haben. Bisher fotografiere ich mit 50ern aber erst ab f2.8, eben weil die Leistung offen sehr zu wünschen übrig lässt. Das neue Distagon ist nicht nur für available light Situationen interessant und ich bin gespannt was für weitere Brennweiten folgen werden. Hoffentlich sind die nicht so vergriffen. Einige der ZF.2 Serie sind ständig vergriffen (out of stock).

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  5. Natürlich bleibt abzuwarten, wie die Erfahrungswerte in real life Situationen aussehen und was bei diversen (Labor-)Tests hinten raus kommt. Wenn ich das richtig gesehen habe, ist die erste gezeigte Bildtafel aus dem Randbereich des Testbildes. Das Vergleichs-Objektiv ist nach meinem Empfinden wohl eher eine billige Scherbe gewesen, dass im Randbereich extrem schlecht abbildet. Mein Nikkor 50mm/1.8D produziert jedenfalls nicht solche Artefakte.

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  6. D. Strahl

    Zeiss wird wohl mit diesem Allround-Objektiv einen Referenzmaßstab für hochauflösende D-SLRs setzen. - Besteht eine realistische Chance, dass es bereits im September dieses Jahres erhältlich sein wird? (Mein Fotosafari-Urlaub ist doch bereits gebucht...)

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  7. Peter

    Tolles Objektiv. Die Bildqualität erinnert mich an mein Contax G 45 Zeiss Planar. Für mich ist klein, leicht und Hochleistung entscheidend.

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  8. Hartmut Idler

    Ich benutze das Otus 1,4/55 meistens an einer HD-Video-Kamera mit S-35 Sensor. Es ist hier mein Standard-Objektiv geworden, wo ich früher zwischen unterschiedlichen Linsen gleicher Brennweite hin-und-her gesprungen war, um in jeder Lichtsituation das optimale Ergebnis zu erzielen. Ich kann das Otus bedenkenlos offen nehmen wenn ich geringe Schärfentiefe will oder wenn extrem wenig Licht vorhanden ist oder wenn ich mit 240 B/s arbeite und ich kann es kräftig abblenden wenn ich andere Effekte wünsche. Immer habe ich eine gleiche, großartige Bildqualität. Bei Felltieren oder dunenjungen Vögeln habe ich jetzt keinen Unschärfeeindruck mehr wie früher bei anderen Optiken, weil jene diese extremen Motive nie so abbilden konnten wie sie meine Augen sahen. Meine Aufnahmen werden heute direkt in Szenen eingefügt, die in 4K mit weltweit absoluten Spitzenoptiken aufgenommen wurden - kein Unterschied ist zu sehen! Das Otus "wächst" mit - jemehr ich es nehme desto besser werden die Ergebnisse damit. Diese Eigenschaft haben zwar alle guten Linsen aber hier ist der Spielraum deutlich größer und an eine Grenze bin ich noch nicht gestoßen. Wo z.B. andere Objektive einen zu großen Kontrast produzieren oder im Gegenlicht versagen, schaffe ich noch Bilder in grenzwertigen Lichtsituationen genau so hinzukriegen, wie ich sie mir vorgestellt habe.
    Am Anfang war ich von der Größe vom Otus irritiert, inzwischen schätze ich sie. Kleine gute Optiken haben meine Sympathie aber wenn es darauf ankommt, dann will ich wissen woran ich bin und eine Fummelei mit spitzen Fingern kann ich jetzt nicht gebrauchen.
    Sie sehen, bei mir ist dieses Objektiv voll angekommen und ich bin sehr froh, damit arbeiten zu können. Und sollte ich etwas besonders Wichtiges fotografieren, dann werde ich nicht zögern zu diesem Objektiv zu greifen.

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