„Schwierige Aufgaben und der Wille, diese zu lösen, treiben mich an“

Erfahrungsberichte

Oana-Iuliana Popescu, Softwareentwicklerin in der Abteilung Algorithms der zentralen Forschung & Technologie, beantwortet Fragen zu ihrem Einstieg bei ZEISS, was sie bei ihrer Arbeit inspiriert und welchen Herausforderungen sie sich dabei stellt.

Oana, Du arbeitest nun seit etwa einem Jahr bei ZEISS. Kannst Du uns ein wenig über Deinen Werdegang erzählen?
Ich bin vor sechs Jahren aus Rumänien nach Deutschland gekommen, um Medieninformatik an der Bauhaus-Universität in Weimar zu studieren. Zwei Wochen nach meinem Bachelorabschluss habe ich als Praktikantin bei ZEISS in Jena im Bereich Corporate Research & Technology angefangen. Nach dem dreimonatigen Praktikum in der Abteilung Design & Concepts habe ich dort noch ein weiteres Jahr als Werkstudentin gearbeitet und dann vor zwei Monaten meinen ersten Job als feste Mitarbeiterin in der Abteilung Algorithms ebenfalls in der zentralen Forschung angefangen.

Oana arbeitet als Softwareentwicklerin in der Abteilung Algorithms in der zentralen Forschung & Technologie

 

Wie hast Du von ZEISS erfahren und was wusstest Du bereits über das Unternehmen?
In Rumänien gibt es einen Spruch, der lautet „es funktioniert zeiss“ – das bedeutet, es funktioniert perfekt. Deswegen war mir ZEISS vor meiner Suche nach einem passenden Arbeitgeber bereits als Technologieunternehmen ein Begriff. Über LinkedIn habe ich dann die Praktikantenstelle gefunden. Ich habe mich während meines Bachelorstudiums auf Usability und User Experience fokussiert, weshalb das Praktikum für mich sehr gut gepasst hat.

Wieso hast Du Dich für ZEISS entschieden, wie war Dein Einstieg und wie sahen Deine Erwartungen aus?
Nach dem Studium war ich mir sicher, dass ich in Deutschland bleiben und Karriere hier machen möchte. Ich habe mich für ZEISS entschieden, da mit einem großen, internationalen Unternehmen auch eine große Auswahl an Aufgaben und Herausforderungen einhergehen. Zudem war es für mich immer das Ziel zu forschen und zu entwickeln – etwas, das bei ZEISS möglich ist. Es hat mir sehr gut gefallen, dass ZEISS Interesse gezeigt hat, mich durch ein spezielles Praktikantenbindungsprogramm nah am Unternehmen zu halten. Durch dieses Programm können Praktikanten ein Netzwerk innerhalb der ZEISS Gruppe aufbauen und haben Zugang zu internen Jobmöglichkeiten. Darüber hinaus unterstützt mich ZEISS mit einer vorübergehenden Verringerung der Arbeitszeit dabei, weiter zu studieren. Ich möchte noch mehr lernen und auch meinen Master an der Bauhaus-Universität machen.

Beschreibe uns kurz die vergangenen Monate in der Abteilung Algorithms der zentralen Forschung & Technologie. Worum geht es in Deinem Job, was sind Deine Aufgaben und woran arbeitest Du aktuell?
Nach einen Jahr Entwicklung einer Software für den Datenaustausch im Entwicklungsprozess habe ich festgestellt, dass ich mich in eine andere Richtung spezialisieren möchte. Da ich immer Interesse an kognitiven Systemen hatte, habe ich die Möglichkeit bekommen und wahrgenommen, in der Abteilung Algorithms in das Team Machine Learning zu wechseln und mich dort weiter zu entwickeln. Der Wechsel innerhalb des Unternehmens war gar kein Problem. Gerade bin ich dabei, mich in das Thema einzuarbeiten. Ich habe noch viel zu lernen aber ich freue mich darauf, im Team mithilfe von Machine Learning Innovationen zu entwickeln, die den Menschen helfen.

Was inspiriert Dich bei Deiner Arbeit bei ZEISS? Was ist besonders spannend an Deinem Job?

Es ist immer wieder ein tolles Gefühl in einem Bereich zu arbeiten, welcher den Beginn einer neuen High-Technology-Ära mit beeinflusst. Es ist außerdem cool bei der Mitentwicklung von Technologien in den verschiedensten Bereichen dabei sein zu können.

Über das Praktikantenbindungsprogramm hat Oana den Kontakt zu ZEISS gehalten

 

Gibt es besondere Herausforderungen in Deinem Job und wenn ja, welche?

Momentan ist es eine große Herausforderung für mich, das Studium in Weimar und die Arbeit in Jena zu organisieren. Dazu kommt, dass in beiden Fällen neue Themen zu bearbeiten sind, welche viel Einarbeitungszeit benötigen. Ich bin froh, dass ZEISS mir hierfür die nötige Unterstützung gibt.

Wäre Dein Job auch für eine Person mit einem anderen Werdegang möglich? Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Fast tagtäglich verändert sich die Welt im Bereich der Informationstechnologie, man muss sich ständig anpassen, das gilt auch für Quereinsteiger. Die wichtigsten Eigenschaften sind Freude am Lernen, Kreativität, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Zudem ist ein großes Interesse an dem Thema wichtig und die damit einhergehende Neugier, alles verstehen zu wollen.

Warum sollte jemand wie Du bei ZEISS arbeiten?

Für jemanden, der sich mit neuen Themen beschäftigen und dabei neue Lösungen und Produkte für den Kunden schaffen möchte, ist ZEISS die perfekte Arbeitsumgebung. Dazu kommt, dass Herausforderungen eine Motivation für mich sind. Schwierige Aufgaben und der Wille, diese zu lösen, treiben mich an.

Welche Ratschläge würdest Du Deinem jüngeren Ich geben?

Schau früher in die Arbeitswelt hinein, mit Hilfe von Praktika und Werkstudentenjobs. Es ist sehr hilfreich zu erleben wie das Wissen, welches man während des Studiums sammelt, später angewendet wird. Mein jüngeres Ich sollte sich auch ruhig mehr zutrauen. Die Arbeit mit dem Nutzer bei der Softwareentwicklung während der Werkstudententätigkeit war sehr wertvoll für mich und ich konnte mir wichtige und besondere Fähigkeiten aneignen. Dennoch würde ich mir selbst raten, noch mutiger zu sein und Entscheidungen, wie den Bereich zu wechseln, früher zu treffen.

 

Vielen Dank für das Interview, Oana!

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